Schulenberger Burg - Slawische Höhenburg
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Schulenberger Burg - Slawische Höhenburg

Die Slawische Höhenburg stammt aus dem 9. Jahrhundert und befindet sich an den Recknitzwiesen am Waldrand des Schulenberger Holzes. Mit ihrem Ursprung im 9. Jahrhundert gehört die Burg Schulenberg zu den slawischen Anlagen des Mittelalters. Schon von der Straße nach Marlow aus kann man die erste künstliche Vertiefung erkennen, die von der dahinter liegenden Anlage zeugt. Von der Burg selbst ist nicht mehr so viel erhalten. Zu erkennen ist ein ca. 8 m hoher Wall, der sich ringförmig um ein höher gelegenes Plateau zieht. Mit 80 m Länge und 65 m Breite gehört sie eher zu den mittelgroßen Wehranlagen. Von der Kernburg, die mit dem bereits genannten Wall umringt war, zeugt heute nur noch ein Hügel, der ausreichend Platz für einen Turm und ein Gebäude bot. Durch die Nähe zu einem alten Flussbett wird nicht ausgeschlossen, dass die Burganlage einst einen weiteren Wassergraben besaß. Man geht davon aus, dass sich vor der Burg eine Siedlung befand und die Anlage eher als Fluchtburg diente, also so ähnlich aufgebaut war wie Groß Raden. Von der Atmosphäre her wirkt Burg Schulenberg angenehm urig und ruhig. Position 54°08'12.1"N 12°36'19.1"E

Schulenberger Burg Bad Sülze – Slawische Höhenburg aus dem 9. Jahrhundert

Die Schulenberger Burg bei Bad Sülze zählt zu den bemerkenswerten slawischen Wehranlagen Mecklenburg-Vorpommerns. Entstanden im 9. Jahrhundert, liegt die Slawische Höhenburg idyllisch an den Recknitzwiesen am Waldrand des Schulenberger Holzes. Bereits von der Straße nach Marlow aus ist eine künstliche Vertiefung im Gelände zu erkennen, die auf die dahinterliegende Anlage hinweist.

Gut erhaltener Wall und Plateau der mittelalterlichen Burganlage

Von der Höhenburg ist heute vor allem ein rund 8 Meter hoher, ringförmiger Wall erhalten, der ein höher gelegenes Plateau umschließt. Mit etwa 80 Metern Länge und 65 Metern Breite gehört die Anlage zu den mittelgroßen Wehranlagen der Region. Die Kernburg, von der heute ein markanter Hügel zeugt, bot einst Platz für einen Turm und ein Gebäude. Die Nähe zu einem alten Flussbett lässt zudem vermuten, dass die Burg ursprünglich auch über einen Wassergraben verfügte.

Fluchtburg der Slawen – vergleichbar mit Groß Raden

Ähnlich wie die bekannte Anlage in Groß Raden diente die Schulenberger Burg vermutlich eher als Fluchtburg denn als dauerhafter Wohnort. Vor der Burganlage befand sich wahrscheinlich eine Siedlung. Die ruhige, urige Atmosphäre am Waldrand macht den Besuch heute zu einem besonderen Ausflug abseits der touristischen Hauptrouten entlang der Ostseeküste, etwa zwischen Fischland-Darß-Zingst und der Hansestadt Stralsund.

Anreise zur Schulenberger Burg bei Bad Sülze

Mit dem Auto ist die Schulenberger Burg über die Autobahnauffahrt Bad Sülze (ca. 9 km) gut erreichbar. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Altenwillershagen (ca. 14 km) und Tessin (ca. 14 km). Von Ribnitz-Damgarten Ost (ca. 15 km) besteht ebenfalls eine Bahnanbindung an die Region.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Bad Sülze

Restaurant café-wunder-bar

Restaurant café-wunder-bar

📍 Bad Sülze

Östlich von Rostock, zwischen den Hansestädten Stralsund und Greifswald, liegt das Restaurant café-wunder-bar in Bad Sülze, direkt am Markt, im ältesten Kurort Norddeutschlands. Auf unserer Außenterrasse können Sie bei Kaffee- und Eisspezialitäten die Ruhe im Grünen und den Ausblick auf die Stadtkirche von 1362 genießen. Das café-wunder-bar ist eine moderne kulinarische Einrichtung in der Kurstadt Bad Sülze. Es liegt zentral am Markt, unweit der wunderbaren Rechnitzwiesen. Unser sonnendurchfluteter Wintergarten steht Ihnen ebenfalls zum Verweilen zur Verfügung. Bei der Gestaltung von Feiern jeglicher Art unterstützen wir sie gern. Öffnungszeiten: 1. April - 31. Oktober So. - Do. 11:00 - 18:00 Uhr (montags geschlossen) Fr. + Sa. 11:00 - 21:00 Uhr 1. November - 31. März So. - Do. 11:00 - 17:00 Uhr (montags geschlossen) Fr. + Sa. 11:00 - 21:00 Uhr Unser Café hat sich zu einem beliebten Ort für Ausstellungen regionaler Künstler entwickelt. Seit 2014 ist das café-wunder-bar Veranstaltungsort für die Wunder-Bar-Konzerte vom Freundeskreis Popkultur e.V..Genießen Sie fernab der Szene kleine, feine Clubkonzerte aller Genres wie Rock, Soul, Blues, Folk und Jazz in sehr persönlicher Atmosphäre. Im Haus des cafe-wunder-bar befinden sich außerdem drei Ferienwohnungen. Die Ferienwohnung "Schwalbennest" mit ca. 35 qm ist gut geeignet für zwei Personen. Hier finden Sie einen wunderbaren Balkon in Südlage mit Blick auf den historischen Kirchplatz. Das moderne Duschbad ist hell und funktional eingerichtet. Eine moderne Küchenzeile ist für die kleinen Bedürfnisse ausgestattet und erlaubt auch einen längeren Urlaub. Die Ferienwohnung "Zaunkönig" mit ca. 32 qm ist gut geeignet für Pilger und bis zu zwei Personen. Moderne Dusche im Raum, WC separat. Eine Küchenzeile ist für die kleinen Bedürfnisse ausgestattet. Der "Turmfalke" mit ca. 60 qm ist gut geeignet fur Familien und Reisende zu zweit. Wunderbarer Balkon in Sudlage, großes Duschbad, komplette Kuche. Genießen Sie die regionale Kuche im Restaurant cafe-wunder-bar nebenan.

Stadtkirche Bad Sülze

Stadtkirche Bad Sülze

📍 Bad Sülze

Von westfälischen Bauern, die sich an den Sülzer Salzquellen niederließen, im 13. Jahrhundert auf dem höchsten Punkt des Ortes errichtete Backsteinkirche. Bad Sülze erhielt sein Stadtrecht zwischen 1255 und 1262. Die erste Nachricht von der Kirche zu Sülze stammt von 1276. Demnach ist diese Kirche in der Mitte des 13. Jahrhunderts als Backsteinkirche im gotischen Stil im Wetteifer mit der etwa zur gleichen Zeit errichteten Stadtkirche in Marlow errichtet worden. Der Chor könnte nach Schlie bereits aus dem Ende des 12. Jahrhunderts stammen. Der quadratische, leicht in das Kirchenschiff eingezogene West-Turm ist wahrscheinlich erst im 15. Jahrhundert entstanden. Der Turmhelm wurde 1770 durch einen Brand vernichtet. Die brennende Spitze durchschlug dabei das Dach des Kirchenschiffes, blieb aber auf dem Gewölbe liegen. Erst 1892 erhielt der Turm eine neue, geradlinige, neugotische Spitze. Die Kirche gehörte im Mittelalter zum Rostocker Archidiakonat und stand ununterbrochen unter landesherrlichem Patronat. Die Stadtkirche hat ein Längsschiff mit zwei quadratischen Jochen mit spätgotischen Sterngewölben. Die reichhaltigen Formen wurden durch die westfälische Bauschule beeinflusst. Im rechteckigen, eingezogenen Chor ist das spätgotische Kuppelgewölbe mit seinen acht Rippen mit dem ringförmigen Schlussstein noch erhalten. Die Rippen werden an den Außenwänden durch Ecklisenen aufgenommen. Die Ostseite mit seinem ansteigenden Rundbogenfries wird durch einen schönen Giebel abgeschlossen. Die unterschiedlich gestaffelten Dreifenstergruppen haben eine reichhaltige Gliederung mit den inneren und äußeren Rundstäben. An der Nordseite befindet sich ein schönes Rücksprungportal, das mit drei gotischen Wimpergen gekrönt ist. Bemerkenswert ist der Altar, der den beim Brand 1770 zerstörten ersetzte. Schlüssel im Pfarramt oder im "Cafe Wunderbar" für Besichtigungen erhältlich.