Klosterhof Bergen
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Klosterhof Bergen

📍

Billrothstraße 20 a

18528 Bergen auf Rügen

Der historische Klosterhof mit Museum und Schauwerkstatt befindet sich in Bergen auf der Insel Rügen. Als Oase im Herzen der Stadt, zentral und doch verborgen, gibt der Klosterhof Einblick in vergangene Zeiten. In einem ehemaligen Klostergebäude befindet sich das kleine Stadtmuseum. Es ist das einzige Museum Rügens, das die historische Entwicklung Rügens von der Frühgeschichte bis zum 19. Jahrhundert beinhaltet. Die Klosteranlage, zu der der Klosterhof zählt, ist 1193 zusammen mit der St. Marienkirche geweiht worden. Nach der Reformationszeit wurde das Kloster aufgelöst und in einen evangelischen Jungfräuleinstift umgewandelt. Nach einem Stadtbrand wurden die zwei heute noch vorhandenen ehemaligen Stiftsgebäude 1732 erbaut. Die Schauwerkstatt neben dem Stadtmuseum bildet ein weiteres wunderschönes Detail im historisch wertvollen Ensemble des Klosterhofes. Hier lassen sich die einheimischen Handwerker gern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Von Mai bis September finden monatlich die beliebten Floh- und Handwerkermärkte im Klosterhof statt. Rügentypische Produkte, wie Keramik, Kerzen, Konfitüren und Liköre sowie Souvenirartikel, können vor Ort erworben werden.

Klosterhof Bergen auf Rügen – Geschichte mitten in der Stadt

Der Klosterhof Bergen auf Rügen liegt wie eine ruhige Oase im Herzen der Inselhauptstadt – zentral gelegen und dennoch vom Alltagstrubel abgeschirmt. Die Anlage geht auf das Jahr 1193 zurück, als sie gemeinsam mit der St. Marienkirche geweiht wurde. Nach der Reformation wandelte sich das Kloster in einen evangelischen Jungfrauenstift um. Die heute noch erhaltenen zwei Stiftsgebäude wurden nach einem Stadtbrand im Jahr 1732 neu errichtet und prägen bis heute das historische Ensemble.

Stadtmuseum und Schauwerkstatt im historischen Klostergebäude

Im ehemaligen Klostergebäude befindet sich das kleine Stadtmuseum – das einzige Museum auf Rügen, das die historische Entwicklung der Insel von der Frühgeschichte bis ins 19. Jahrhundert dokumentiert. Direkt daneben lädt eine Schauwerkstatt dazu ein, einheimischen Handwerkern bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Von Mai bis September finden zudem monatliche Floh- und Handwerkermärkte statt, auf denen rügentypische Produkte wie Keramik, Kerzen, Konfitüren und Liköre angeboten werden.

Anreise zum Klosterhof in Bergen auf Rügen

Der Klosterhof ist bequem mit der Bahn erreichbar: Der Bahnhof Bergen auf Rügen liegt nur etwa einen Kilometer entfernt. Wer mit dem Auto anreist, nutzt am besten die Autobahnauffahrt Samtens, rund zehn Kilometer entfernt. Über die Fährhäfen Rügens – beispielsweise in Sassnitz – lässt sich Bergen auf Rügen auch auf dem Seeweg gut erreichen.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Bergen auf Rügen

Markt Bergen auf Rügen

Markt Bergen auf Rügen

📍 Bergen auf Rügen

Der Markt in Bergen - historisch und heute Platz regen Stadtlebens. Der heutige Marktplatz wurde um 1540 als „Olde Richt-stede“ bezeichnet. Alte Zeichnungen bezeugen, dass auf diesem Platz ein Scharren stand. Dieses Gebäude, in dem unter anderem Feuerspritzen untergebracht waren, diente zeitweilig den Bäckern, Fleischern und Bauern zum Ausstellen ihrer Erzeugnisse an Markttagen. Der Scharren wurde 1850 abgerissen. Neben dem Scharren, an der Stelle, wo heute das Postamt steht, befand sich eine Wasserstelle, der so genannte „Pfuhl“. Er diente als Feuerlöschteich und Pferdetränke und wurde Ende des 19. Jahrhunderts trockengelegt. Aus allen Himmelsrichtungen kommend, münden die Straßen auf dem heutigen Markt. Die heutige Pflasterung des Marktes nimmt Bezug auf den historischen Handelsweg, der durch die Fischer und Händler aus Zittvitz und Buschvitz, wo sich um 1800 Büdnerstellen und Bootskaten befanden, genutzt wurde. Am Markt befinden sich historisch bedeutsame Bauwerke und Anlagen, wie die Kirche „St. Marien“ mit dem Klosterareal. Auch die anderen Gebäude aus verschiedenen Stilepochen, wurden in den letzten 15 Jahren liebevoll saniert. Der zentrale neue Brunnen erinnert an den ehemaligen Pfuhl und lädt zum Verweilen ein.

Billroth-Haus in Bergen auf Rügen

Billroth-Haus in Bergen auf Rügen

📍 Bergen auf Rügen

Im Billroth-Haus in Bergen wurde einst der bekannte Chirurg Theodor Billroth geboren. Das Haus wurde 1800 als Bürgerhaus erbaut. 1829 wurde hier Theodor Billroth geboren. Nachdem er die ersten 3 Jahre seiner Kindheit hier verbrachte, lebte er in Greifswald. Nach Stationen wie Göttingen und Berlin erhielt Billroth 1859 eine Berufung als Professor der Chirurgie in Zürich. Billroths Hauptverdienst war das Entwickeln neuer Operationsmethoden für Magenresektionen (erstmalig 1881 an der Universität Wien). Das Anlegen von Krankenblättern“ ist ebenfalls auf ihn zurückzuführen. Er war einer der hervorragendsten Chirurgen seiner Zeit. 1892, noch zu seinen Lebzeiten, wurde er durch die Gedenktafel aus Bronze geehrt. 1998 übernahm die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie das Haus, die damit die Leistungen Theodor Billroths für die Chirurgie würdigten. Billroth starb 1894 und wurde in Wien beigesetzt. Zur Veranstaltung „Hauskonzert bei Billroth“ sind die Räumlichkeiten öffentlich zugänglich.

St. Bonifatiuskirche Bergen

St. Bonifatiuskirche Bergen

📍 Bergen auf Rügen

Die St. Bonifaziuskirche Rügen ist Sitz der katholischen Kirchengemeinde auf Rügen. Die Kirche St. Bonifatius in Bergen auf Rügen ist Sitz der einzigen katholischen Gemeinde auf der Insel Rügen. Bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts unternahm der Stralsunder Pfarrer Wendelin Zink seelsorgliche Reisen auf die Insel Rügen und hielt in Privathäusern ansässiger Katholiken Gottesdienste. 1863 wurde am Rand der Stadt Bergen ein Missionshaus mit einer am 8. September geweihten Kapelle errichtet. Nach Genehmigung der Einrichtung einer Missionspfarrei durch den preußischen Staat 1864 wurde Gustav Machai der erste katholische Pfarrer auf Rügen, der bis 1869 wirkte. Neben einem Pfarrhaus bestand von 1867 bis 1878 auch eine katholische Schule. 1871 gab es auf Rügen etwa 700 Katholiken. Am 1. Juli 1910, als die Gemeinde bereits zu groß für die Kapelle geworden war, wurde sie zur selbständigen Pfarrei erhoben. Der damalige Pfarrer Maximilian Kaller - er wirkte von 1905 bis 1917 - sammelte Gelder für den Neoromanischen Neubau, der 1912 vollendet wurde. Später errichtete Kaller eine Tochterkirche in Garz. Nach seinem Scheiden ging er an die Berliner Sankt-Michaels-Kirche.