Dankeskirche in Sehlen
Dankeskirche in Sehlen – neugotisches Backsteinbauwerk auf Rügen
Die Dankeskirche in Bergen OT Sehlen gehört zu den charakteristischen Sakralbauten der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Das neugotische Backsteingebäude wurde 1866 errichtet und thront auf einer Anhöhe inmitten des Friedhofs von Sehlen. Mit einer Länge von 18,50 m, einer Breite von 11,80 m und einem schlanken viergeschossigen Westturm, der bis auf 19 m Gesamthöhe aufragt, prägt die Kirche das Ortsbild deutlich.
Architektur und Ausstattung der Sehlener Dankeskirche
Kräftige Strebepfeiler, hohe Spitzbogenfenster und eine polygonale Apsis bestimmen das äußere Erscheinungsbild. Im Inneren ziehen sich Emporen an drei Seiten um das saalähnliche Schiff. 1993/94 wurde unter der Empore ein eigener Gemeinderaum durch eine Glaswand abgetrennt. Die Orgel, 1887 von Friedrich A. Mehmel aus Stralsund erbaut, wurde 1999 vom Rügener Orgelbauer Wolter aus Zudar restauriert. Kanzel und erster steinerner Altar stammen aus dem Baujahr 1866; ein neuer Altar aus Pommerscher Eiche kam 1999 hinzu. Jeden zweiten Sonntag findet um 9:00 Uhr ein Gottesdienst statt, im Sommer ergänzen Musikveranstaltungen das Programm.
Anreise zur Dankeskirche in Sehlen bei Bergen auf Rügen
Mit der Bahn ist die Dankeskirche über den Bahnhof Teschenhagen (ca. 1,6 km) oder den Bahnhof Bergen auf Rügen (ca. 5,1 km) gut erreichbar. Mit dem Auto bietet sich die Autobahnauffahrt Samtens (ca. 5,2 km) an. Wer mit der Fähre nach Rügen reist, erreicht die Kirche vom Fährhafen Rügen aus in etwa 8 km Entfernung.