Freesenort
Freesenort auf Ummanz – eines der ältesten Fischerdörfer Rügens
Im Westen der Rügeninsel Ummanz liegt Freesenort, ein kleines Fischerdorf, das seinen ursprünglichen Charakter bis heute bewahrt hat. Bereits 1319 wurde der Ort erstmals als „Vresenort" urkundlich erwähnt und gehört damit zu den ältesten besiedelten Flecken der Ostseeregion in Mecklenburg-Vorpommern. Die vier Rohrdachhäuser des Dorfes stehen unter Denkmalschutz und vermitteln einen authentischen Eindruck dörflichen Lebens vergangener Jahrhunderte.
Hallenhaus „Hasenburg" und historische Querflurhäuser in Freesenort
Besonders sehenswert ist das noch heute erhaltene Hallenhaus im Zuckerhutstil, das im Volksmund „Hasenburg" genannt wird. Die weiteren Querflurhäuser des Dorfes stammen aus dem 19. Jahrhundert und ergänzen das geschlossene, historische Ortsbild. Von Freesenort aus genießt man einen weiten Blick über das Wasser auf Stralsund und die Insel Hiddensee.
Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft – Natur pur rund um Ummanz
Die Rügeninsel Ummanz gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Diese besondere Lage macht Freesenort zu einem Rückzugsort für seltene Vogelarten wie Mittelsäger, Brandgans, Sturm- und Silbermöwen sowie Flussseeschwalben. Wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, findet hier einen Ort, an dem die Natur noch weitgehend sich selbst überlassen bleibt.
Anreise nach Freesenort auf der Insel Ummanz
Der nächste Bahnhof ist Rambin auf Rügen, rund 11 km entfernt. Mit dem Auto erreicht man Freesenort über die Autobahnanschlussstelle Altefähr (ca. 13 km). Wer mit der Fähre anreist, nutzt am besten den Fähranleger Schaprode, der nur etwa 8 km entfernt liegt und eine Verbindung zur nahegelegenen Insel Hiddensee bietet.