Fiek'n Brunnen Hagenow
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Fiek'n Brunnen Hagenow

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Lange Straße 28

19230 Hagenow

"Hemm's all hürt...?", raunt Fru Püttelkow verschwörerisch dem bronzenen Fiek'n (Sophiechen) auf dem Vorplatz des Rathauses zu. Die Figurengruppe um den Brunnen stellt eine typische Szene des täglichen Lebens in der Landstadt Hagenow dar und verewigt zugleich zwei urig, schrullige Charaktere der mecklenburgischen Folklore. Bis 1809 stand gegenüber dem Rathaus der zentrale Brunnen der Stadt Hagenow. Seit der Renovierung des Platzes im Jahre 2007 befindet sich an dieser Stelle der so genannte Fiek'n Brunnen. Zu sehen sind drei lebensgroße Bronzefiguren und ein Trinkbrunnen aus Sandstein. Die Figuren wurden vom Künstler Bernd Streiter geschaffen. Sie stellen die in und um Hagenow bekannten Figuren Fru Püttelkow und Fiek'n - plattdeutsch für Sophie - dar, die von einem Schusterjungen beim Austausch von Klatsch und Tratsch belauscht werden. Die in Bronze festgehaltene Szene entspringt dem plattdeutschen Volkslied "Fru Püttelkow ut Hagenow" der Gruppe "De Plattfööt" aus dem Jahre 1982. Das Lied handelt von der fiktiven Hagenower Ladenbesitzerin Frau Püttelkow, die dank ihrer beruflichen Tätigkeit immer weiß, was gerade so in Hagenow gemunkelt wird und somit die bestinformierte Person der Stadt ist. "Fru Püttelkow" wurde schnell zu einer mecklenburgischen Kultfigur.

Fiek'n Brunnen Hagenow – Klatsch und Tratsch in Bronze gegossen

Mitten in Hagenow, auf dem Vorplatz des Rathauses, flüstert die bronzene Fru Püttelkow ihrer Freundin Fiek'n – plattdeutsch für Sophie – verschwörerisch ins Ohr: „Hemm's all hürt…?" Der Fiek'n Brunnen Hagenow zeigt eine typische Alltagsszene aus dem Leben einer mecklenburgischen Landstadt und verewigt gleich zwei der schrulligsten Figuren der regionalen Volkskultur. Abgerundet wird das Ensemble durch einen lauschenden Schusterjungen und einen Trinkbrunnen aus Sandstein.

Fru Püttelkow – Eine mecklenburgische Kultfigur aus Hagenow

Die Figurengruppe geht auf das plattdeutsche Volkslied „Fru Püttelkow ut Hagenow" zurück, das die Gruppe „De Plattfööt" im Jahr 1982 veröffentlichte. Es erzählt von einer fiktiven Hagenower Ladenbesitzerin, die dank ihrer Arbeit stets bestens über das Stadtgeschehen informiert ist. Die drei lebensgroßen Bronzefiguren schuf der Künstler Bernd Streiter; seit der Platzrenovierung im Jahr 2007 befindet sich der Brunnen an der Stelle, wo bis 1809 der zentrale Stadtbrunnen stand. Wer Mecklenburg-Vorpommern bereist – ob auf dem Weg zur Ostseeküste, nach Wismar oder Rostock – trifft hier auf gelebte regionale Identität.

Anreise zum Fiek'n Brunnen in Hagenow

Hagenow ist mit der Bahn gut erreichbar: Der Bahnhof Hagenow Stadt liegt nur rund 700 Meter entfernt, Hagenow Land etwa 3 km. Mit dem Auto bietet sich die Autobahnauffahrt Hagenow an, von der der Brunnen in wenigen Minuten erreichbar ist. Wer mit dem Bus anreist, steigt am Hagenow ZOB aus, ebenfalls rund 700 Meter vom Brunnen entfernt.