Dorfkirche Kloster Wulfshagen
An der Kirche
18337 Kloster Wulfshagen
Dorfkirche Kloster Wulfshagen – Fachwerkbau auf dem Hügel
Die Dorfkirche Kloster Wulfshagen gehört zu den stillen Kostbarkeiten der Ostseeregion in Mecklenburg-Vorpommern. Der rechteckige Fachwerkbau aus dem 18. Jahrhundert steht in markanter Lage auf einem Hügel am Rande des kleinen Ortes Kloster Wulfshagen, unweit der Küstenlandschaft des Fischland-Darß-Zingst. Die Kirche entstand um 1750, zum Teil aus dem Material einer älteren Vorgängerkirche, und besitzt einen charakteristischen Glockenturm aus Eichenholz mit vierseitigem Pyramidendach.
Historisches Inneres mit gotischem Schnitzaltar und Barockkanzel
Im Inneren fällt zunächst die flache hölzerne Tonnendecke ins Auge. Das bedeutendste Ausstattungsstück ist der Schnitzaltar von 1500 mit zwölf Reliefs zur Mariengeschichte und Passion Christi, der Elemente der Gotik und des Barock vereint. Ergänzt wird das Ensemble durch eine Kanzel mit Schalldeckel, die ehemalige Patronatsloge, den Pastorenstuhl sowie die Westempore, die alle um 1800 entstanden. Die Kirchenglocke stammt aus dem 15. Jahrhundert und trägt keinerlei Schmuck oder Inschrift – ein benachbarter Balken verweist auf das Jahr 1696. Geführte Besichtigungen können individuell vereinbart werden.
Anreise nach Kloster Wulfshagen mit Bahn und Auto
Mit der Bahn ist Kloster Wulfshagen am bequemsten über den Bahnhof Ribnitz-Damgarten West erreichbar, der rund 8 Kilometer entfernt liegt. Wer mit dem Auto anreist, nutzt die Autobahn-Auffahrt Sanitz, ebenfalls etwa 16 Kilometer vom Ort entfernt. Für Ausflügler, die die Boddengewässer der Region erkunden, bietet zudem die Fähre MS „Boddenkieker" eine nautische Anreisemöglichkeit in der näheren Umgebung.