Gedenkstätte am Bassin Ludwigslust
Denkmäler und SehenswürdigkeitenKultur und GenussLudwigslustLudwigslustMeckl-SchwerinMeckl. SchwerinMecklenburg-SchwerinPOI-Basiseintrag: KategorienPOIsProduktlinienRegionenTMVWestmecklenburgauf-nach-mv.de

Gedenkstätte am Bassin Ludwigslust

📍

Am Bassin

19288 Ludwigslust

Zu Ehren der Opfer des Naziregimes wurde 1951 am Bassin ein Denkmal aus Sandstein mit einem umlaufenden Relief errichtet. Dieses befindet sich in der Sichtachse zwischen Schloss und Stadtkirche und wurde entworfen vom Ludwigsluster Grafiker und Maler Herbert Bartholomäus. 200 Opfer des Außenlagers Wöbbelin des KZ Neuengamme wurden hier am 7. Mai 1945 auf Anordnung der amerikanischen Militärbehörden ehrenvoll in Einzelgräbern bestattet. Die Bevölkerung der Stadt Ludwigslust und der Umgebung sowie gefangene Soldaten und Offiziere der deutschen Wehrmacht mussten an der Beisetzung teilnehmen. Im Laufe der Jahre wurde das Gräberfeld mehrmals umgestaltet. Ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt die Gedenkstätte im Jahr 2000 anlässlich des 55. Jahrestages der Befreiung des KZ Außenlagers. Auf Initiative des ehemaligen Angehörigen der 82. Luftlandedivision Leonard Linton, Corporal der US-Armee und Ehrenbürger der Stadt Ludwigslust, wurden 200 Grabplatten in den Boden eingelassen, von denen 51 mit dem Davidstern und 149 mit einem Kreuz versehen wurden. Zwei Tafeln in englischer und deutscher Sprache informieren über die Entstehungsgeschichte der Anlage.

Gedenkstätte am Bassin Ludwigslust – Geschichte und Erinnerung

Die Gedenkstätte am Bassin Ludwigslust ist ein bedeutender Erinnerungsort in der gleichnamigen Stadt im südlichen Mecklenburg-Vorpommern. Sie erinnert an 200 Opfer des Außenlagers Wöbbelin des KZ Neuengamme, die am 7. Mai 1945 auf Anordnung der amerikanischen Militärbehörden hier in Einzelgräbern bestattet wurden. An der Beisetzung mussten die Bevölkerung Ludwigslust und der Umgebung sowie gefangene Soldaten und Offiziere der deutschen Wehrmacht teilnehmen.

Das Sandsteindenkmal und die Gestaltung des Gräberfeldes

1951 wurde zu Ehren der Opfer ein Denkmal aus Sandstein mit umlaufendem Relief errichtet, entworfen vom Ludwigsluster Grafiker und Maler Herbert Bartholomäus. Das Mahnmal liegt eindrucksvoll in der Sichtachse zwischen dem Ludwigsluster Schloss und der Stadtkirche. Im Jahr 2000, anlässlich des 55. Jahrestages der Befreiung des KZ Außenlagers, erhielt die Anlage ihr heutiges Erscheinungsbild: Auf Initiative von Leonard Linton, einem ehemaligen Corporal der 82. US-Luftlandedivision und Ehrenbürger Ludwigslust, wurden 200 Grabplatten eingelassen – 51 mit dem Davidstern, 149 mit einem Kreuz. Zwei zweisprachige Tafeln informieren über die Geschichte der Anlage.

Ludwigslust als Ausflugsziel in Mecklenburg-Vorpommern

Ludwigslust liegt im Binnenland Mecklenburg-Vorpommerns und lässt sich gut mit einem Besuch der nahegelegenen Ostseeküste verbinden. Von hier sind Städte wie Wismar, Rostock oder Stralsund sowie Küstenregionen wie das Fischland-Darß-Zingst bequem erreichbar. Wer die Geschichte der Region erkunden möchte, findet in Ludwigslust einen authentischen und bewegenden Ausgangspunkt.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Ludwigslust

Ludwigsluster Schlosscafé

Ludwigsluster Schlosscafé

📍 Ludwigslust

Unser Cafe befindet sich im Erdgeschoss des wunderschönen Schlosses. Die große Terrasse bietet einen tollen Blick in den Schlosspark. Hausgemachte Torten und Kuchen sowie kleine Speisen dazu köstliche Kaffeespezialitäten servieren wir Ihnen im historischen Jagdsaal im herzoglichen Schloss zu Ludwigslust.

Natureum Ludwigslust

Natureum Ludwigslust

📍 Ludwigslust

Im ältesten Gebäude der Stadt Ludwigslust, erbaut um 1750 als Fontänenhaus, befindet sich das "Natureum am Schloss Ludwigslust". Erbaut wurde es, um die hinter dem ehemaligen Jagdschloss liegenden Springbrunnen mit Wasser zu versorgen. Heute hat die Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V. hier ihren Sitz. Im Erdgeschoss des Natureums werden in sechs Räumen die Natur und die Naturgeschichte West-Mecklenburgs vorgestellt. Bei einem Rundgang erfahren die Besucher zunächst allgemeine ökologische Zusammenhänge in der Natur, bevor sie einen Blick in die Vergangenheit werfen können. Diese wird anhand von einzigartigen Exponaten dargestellt. Neben Gesteinen, die während der Eiszeit hierher gelangten, sind sehr schöne sogenannte "Sternberger Kuchen" und Mammutreste aus Mecklenburg zu sehen. Auch Fossilien aus der Tongrube Malliß werden gezeigt. Welche Pflanzen sich nach der Eiszeit als erste hier ansiedelten und welche Landschaftszonen von der Insel Poel bis zum Elbtal typisch sind, wie neu eingewanderte Pflanzen den Lebensraum verändern und welche Pilze vom Morchel bis zum Baumpilz zu den heute heimischen Arten gehören, erfährt der Museumsgast in weiteren Räumen. Zahlreiche Exponate präparierter Vögel und Säugetiere sowie Schaukästen mit Insekten, Schnecken und Muscheln geben einen Einblick in die heimische Tierwelt. Im Obergeschoss des Natureums wird die Geschichte des Fontänenhauses dargestellt. Darüber hinaus gibt es regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen, Exkursionen durch den Schlosspark und Projekte für Schulen. Das Natureum ist in der Regel am Wochenende von 10 - 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung geöffnet. Es besteht Maskenpflicht.

Grotte im Schlosspark Ludwigslust

Grotte im Schlosspark Ludwigslust

📍 Ludwigslust

Im Stil einer mittelalterlichen Burgruine wurde 1788 im Schlosspark von Ludwigslust eine künstliche Grotte errichtet. Diese dient auch heute noch zu verschiedenen Anlässen als romantische Kulisse. Die künstliche Grotte im Schlosspark Ludwigslust wurde 1788 nach Plänen des Hofbaumeisters Johann Joachim Busch errichtet. Als Baumaterial wurde der für die Griese Gegend typische Raseneisenstein verwendet, der durch seine poröse Struktur den zerfallenden Charakter des Gemäuers unterstreicht. Für die Hofgesellschaft war die Grotte ein Ort der inneren Einkehr und verlieh diesem Teil des Parkes eine sentimentale Note, denn sie verdeutlichte die Vergänglichkeit allen irdischen Seins. Die Grotte diente aber nicht nur als Ort der Besinnung. Sie hatte als Eiskeller und später bei der Aufzucht von Champignons auch einen ganz praktischen Nutzen. Heute ist die künstliche Ruine ein beliebtes Bildmotiv und Hintergrund vieler Hochzeitsfotos und stimmungsvolle Kulisse für Open-Air-Veranstaltungen.