Denkmal "Runder Tisch" Schwerin
Großer Moor/ Ecke Puschkinstraße
19055 Schwerin
Das Denkmal „Runder Tisch" in Schwerin – ein Symbol der Wendezeit
Das Denkmal „Runder Tisch" in Schwerin steht für einen der bedeutendsten Momente der jüngeren deutschen Geschichte. Die Stahl-Skulptur mit Feldsteinen erinnert an die politischen Ereignisse der Jahre 1989 und 1990, als Bürgerinnen und Bürger der DDR an sogenannten Runden Tischen für Demokratie und Freiheit eintraten. Auch in Schwerin, der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, wurde ein solcher Runder Tisch organisiert – ein Zeichen des bürgerlichen Aufbruchs in der Wendezeit.
Guillermo Steinbrüggen: Künstler und Geschichte hinter der Skulptur
Geschaffen wurde das Werk vom Lübecker Künstler Guillermo Steinbrüggen anlässlich des ersten gesamtdeutschen Metallbildhauertreffens in Schwerin. Die Stadt erwarb die Skulptur und stellte sie 1990 zunächst auf dem Markt vor dem Altstädtischen Rathaus auf. Nach einer Überarbeitung steht das Denkmal seit 1996 mit einem metallischen Anstrich versehen auf dem kleinen Platz, wo Großer Moor und Puschkinstraße aufeinandertreffen. Wer die Landeshauptstadt des Nordens besucht und sich für Zeitgeschichte interessiert, findet hier ebenso wie in Rostock, Stralsund oder Greifswald spannende historische Zeugnisse.
Anreise zum Denkmal „Runder Tisch" in Schwerin
Mit der Bahn ist das Denkmal bequem erreichbar: Der Bahnhof Schwerin Mitte liegt nur rund 0,7 km entfernt, der Schweriner Hauptbahnhof etwa 0,9 km. Mit dem Auto erreicht man Schwerin über die Autobahnauffahrten Schwerin-Schulzenweg oder Schwerin-Görries, jeweils ca. 3 km vom Denkmal entfernt. Wer mit der Fähre anreist, kann die Haltestelle Arsenal oder Weiße Flotte nutzen, die nur etwa 0,4 km entfernt liegen.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Schwerin
“Zum Stadtkrug” Altstadtbrauhaus Schwerin
📍 Schwerin
Ein gemütliches Plätzchen im Herzen Schwerins. Ein Besuch im eindrucksvollen Brauhaus in Schwerin lohnt sich. Mit der Renovierung und Neueröffnung unseres Brauereiausschanks haben wir dem altehrwürdigen, denkmalgeschützten Haus sein ursprüngliches Aussehen und den Schwerinern sowie den Besuchern der Stadt ein Stück städtische Tradition zurückgegeben. Lassen Sie es sich bei uns einfach gut gehen. „Der Stadtkrug“ ist ein Brauhaus typisch norddeutscher Prägung: Bürgerlich, deftig, behaglich und, wie es dem Schweriner so eigen ist, positiv, heiter, mit viel Sonne im Herzen. Was das Ambiente verspricht, wird von den Kochkünsten und am Zapfhahn gehalten. Auf der Speisenkarte finden sich vor allem deftige, regionale Spezialitäten für den kleinen und den großen Hunger, die durch saisonale Gerichte, Steaks und variantenreiche Spezialitäten abgerundet werden. Sie sind uns herzlich willkommen.
Alter Friedhof Schwerin
📍 Schwerin
Der Alte Friedhof in Schwerin ist eine historische Friedhofsanlage aus dem Jahre 1863, geplant und umgesetzt von Baumeister Demmler und Gartenbaudirektor Klett. Sehenswert sind die historischen und denkmalgeschützten Grabstätten der Angehörigen des Hofstaates und Persönlichkeiten aus Schwerins Geschichte. Die großzügige parkartig gestaltete Anlage mit abwechslungsreicher Vegetation ist sehenswert. Sehenswerte Grabanlagen historischer Persönlichkeiten Mehr als 30 Denkmalgeschützte Grabanlagen können auf dem Alten Friedhof besichtigt werden. Besonders erwähnenswert ist das Grab des Hofbaurates Georg Adolf Demmler - Die Demmlersche Grabkapelle ist Demmlers eigener Entwurf und mit umfangreicher Symbolik der Freimaurer versehen. Anfahrt/ Öffentliche Verkehrsmittel Bus Haltestelle "Alter Friedhof". Regionalverkehr Deutsche Bahn: Haltestelle "Schwerin Mitte" ca. 600 m Fußweg. Parkhaus "Bleicher Ufer" ca. 200 m Fußweg.
Silke Krempien | Holzbildhauermeisterin
📍 Schwerin
Vor den Toren von Schwerin lädt die Holzbildhauermeisterin Silke Krempien in ihre Werkstatt-Galerie mit Garten ein. Holzbildhauer und Meister – ein Beruf zwischen Kunst und Handwerk: Silke Krempien gestaltet Skulpturen, Bilder oder Schmuckstücke, arbeitet aber auch als Restauratorin in Kirchen und Schlössern oder fertigt Elemente für Treppen, Türen und Möbel. So restaurierte sie in der Kirche in Gadebusch den Fürstenstuhl oder gestaltete einen Spielplatz in Schwerin. „Ich liebe meinen Beruf, weil er so vielseitig ist, ich arbeite ebenso mit Motorsäge wie mit Raspeln und Schnitzeisen. Der Prozess – eins zu werden mit einem Material Holz, die Kräfte aufzuspüren, die in dem gerade zu bearbeitenden Holzstück stecken, und in eine Form zu bringen – das ist einfach für mich ein Hochgefühl“, bekennt Silke Krempien. Oft gibt das Material die Form des zu schaffenden Werks vor: „Ich bin immer auf der Suche nach Hölzern mit Astlöchern und Verwachsungen, die manchmal sehr widerspenstig sein können, aber sie beflügeln meine Phantasie. Es ist insbesondere das Eichenholz, das ich zu einem Lieblingsholz auserkoren habe. Auch die Obstbaumhölzer mit ihren schönen Strukturen und Farbschattierungen findet man in meinen Arbeiten.“ Auf der Suche nach immer wieder neuen Gestaltungsmöglichkeiten hat Silke Krempien in den letzten Jahren auch andere Materialien in ihre Schöpfungen integriert, wie Fossilien, Strandgut und andere Fundstücke, aber auch Papier, Stoff oder Metall. Nach ihrer Lehre zum Holzbildhauer arbeitete die gebürtige Crivitzerin zunächst in einem Denkmalpflegebetrieb, bevor sie sich 1990 als Meisterin selbständig machte: „Ich habe in Thüringen meinen Beruf gelernt, aber es zog mich wieder in die Weiten der mecklenburgischen Hügellandschaft zurück.“ Besuch: nach Absprache
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53. FilmSaloN Das Flüstern der Felder
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