Schlosskirche Schwerin
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Schlosskirche Schwerin

📍

Lennéstraße 1

19053 Schwerin

Die kleine Schlosskirche an der Nordseite der Schlossinsel bezaubert mit ihrem goldenen Sternenzelt und der schönen Innenausstattung. Mecklenburgs erster reformatorischer Kirchenbau ist ein weiteres Highlight des Schweriner Schlosses, hat eine aktive Kirchgemeinde und ist ein gefragter Heiratsort. "Das sieht ja aus wie am Kölner Dom!" hört man Besucher oft sagen, wenn Sie die Fassade der Schlosskirche auf der Schlossinsel erblicken. Der kleine Kirchenbau schmiegt sich in grauem Sandstein in die Fassade des Schlosses. Verziert mit Maßwerk, gotischen Fenstern, Wasserspeiern und Spitzen. Die Erinnerung an den Dom zu Köln kommt nicht von ungefähr. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche im modischen neogotischen Stil umgestaltet, vom Kölner Dombaumeister Zwirner. Das Innere der Kirche ist nicht weniger prachtvoll. Der Besucher steht unter einem Nachthimmel in Blau und Gold. Die Emporen und Balkone sind wundervoll dekoriert, glänzend bemalt und gestaltet mit Ornamenten, Engelsfiguren und biblischen Motiven im Sinne der evangelischen Erlösungsthematik. Die evangelisch-lutherische Schlosskirchen-Gemeinde feiert in der Kirche regelmäßige Gottesdienste. Es finden Trauungen und Taufen statt. Die Kirche kann auch im Rahmen von angemeldeten Führungen besichtigt werden. Informationen zu den Führungen finden Sie hier: Öffnungszeiten der Schlosskirche

Schlosskirche Schwerin – Neogotik am Schweriner Schloss

Die Schlosskirche Schwerin schmiegt sich an der Nordseite der Schlossinsel in die imposante Fassade des Schweriner Schlosses. Mit ihrem grauen Sandstein, gotischen Fenstern, Maßwerk, Wasserspeiern und filigranen Spitzen erinnert sie verblüffend an den Kölner Dom – kein Zufall, denn Mitte des 19. Jahrhunderts gestaltete sie der Kölner Dombaumeister Zwirner im neogotischen Stil um. Damit ist sie auch Mecklenburgs erster reformatorischer Kirchenbau und ein bedeutendes kulturhistorisches Zeugnis in Mecklenburg-Vorpommern.

Goldenes Sternenzelt und prachtvolle Innenausstattung

Im Inneren erwartet Besucher ein beeindruckender Anblick: Ein tiefblauer Himmel mit goldenen Sternen spannt sich über den Kirchenraum. Emporen und Balkone sind reich verziert mit Ornamenten, Engelsfiguren und biblischen Motiven, die die evangelische Erlösungsthematik aufgreifen. Die evangelisch-lutherische Schlosskirchengemeinde feiert hier regelmäßige Gottesdienste, Taufen und Trauungen – die Schlosskirche Schwerin ist ein gefragter Heiratsort. Besichtigungen sind im Rahmen angemeldeter Führungen möglich.

Anreise zur Schlosskirche Schwerin

Die Schlosskirche auf der Schweriner Schlossinsel ist gut erreichbar: Der nächste Bahnhof Schwerin Mitte liegt rund 900 Meter entfernt, der Hauptbahnhof Schwerin etwa 1,4 Kilometer. Mit dem Auto kommend bietet sich die Autobahnauffahrt Schwerin-Schulzenweg an, die rund drei Kilometer entfernt liegt. Wer die malerische Anreise über das Wasser bevorzugt, kann die nahe gelegene Fähranlegestelle der Weißen Flotte nutzen, die sich in nur 200 Metern Entfernung befindet.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Schwerin

“Zum Stadtkrug” Altstadtbrauhaus Schwerin

“Zum Stadtkrug” Altstadtbrauhaus Schwerin

📍 Schwerin

Ein gemütliches Plätzchen im Herzen Schwerins. Ein Besuch im eindrucksvollen Brauhaus in Schwerin lohnt sich. Mit der Renovierung und Neueröffnung unseres Brauereiausschanks haben wir dem altehrwürdigen, denkmalgeschützten Haus sein ursprüngliches Aussehen und den Schwerinern sowie den Besuchern der Stadt ein Stück städtische Tradition zurückgegeben. Lassen Sie es sich bei uns einfach gut gehen. „Der Stadtkrug“ ist ein Brauhaus typisch norddeutscher Prägung: Bürgerlich, deftig, behaglich und, wie es dem Schweriner so eigen ist, positiv, heiter, mit viel Sonne im Herzen. Was das Ambiente verspricht, wird von den Kochkünsten und am Zapfhahn gehalten. Auf der Speisenkarte finden sich vor allem deftige, regionale Spezialitäten für den kleinen und den großen Hunger, die durch saisonale Gerichte, Steaks und variantenreiche Spezialitäten abgerundet werden. Sie sind uns herzlich willkommen.

Alter Friedhof Schwerin

Alter Friedhof Schwerin

📍 Schwerin

Der Alte Friedhof in Schwerin ist eine historische Friedhofsanlage aus dem Jahre 1863, geplant und umgesetzt von Baumeister Demmler und Gartenbaudirektor Klett. Sehenswert sind die historischen und denkmalgeschützten Grabstätten der Angehörigen des Hofstaates und Persönlichkeiten aus Schwerins Geschichte. Die großzügige parkartig gestaltete Anlage mit abwechslungsreicher Vegetation ist sehenswert. Sehenswerte Grabanlagen historischer Persönlichkeiten Mehr als 30 Denkmalgeschützte Grabanlagen können auf dem Alten Friedhof besichtigt werden. Besonders erwähnenswert ist das Grab des Hofbaurates Georg Adolf Demmler - Die Demmlersche Grabkapelle ist Demmlers eigener Entwurf und mit umfangreicher Symbolik der Freimaurer versehen. Anfahrt/ Öffentliche Verkehrsmittel Bus Haltestelle "Alter Friedhof". Regionalverkehr Deutsche Bahn: Haltestelle "Schwerin Mitte" ca. 600 m Fußweg. Parkhaus "Bleicher Ufer" ca. 200 m Fußweg.

Silke Krempien | Holzbildhauermeisterin

Silke Krempien | Holzbildhauermeisterin

📍 Schwerin

Vor den Toren von Schwerin lädt die Holzbildhauermeisterin Silke Krempien in ihre Werkstatt-Galerie mit Garten ein. Holzbildhauer und Meister – ein Beruf zwischen Kunst und Handwerk: Silke Krempien gestaltet Skulpturen, Bilder oder Schmuckstücke, arbeitet aber auch als Restauratorin in Kirchen und Schlössern oder fertigt Elemente für Treppen, Türen und Möbel. So restaurierte sie in der Kirche in Gadebusch den Fürstenstuhl oder gestaltete einen Spielplatz in Schwerin. „Ich liebe meinen Beruf, weil er so vielseitig ist, ich arbeite ebenso mit Motorsäge wie mit Raspeln und Schnitzeisen. Der Prozess – eins zu werden mit einem Material Holz, die Kräfte aufzuspüren, die in dem gerade zu bearbeitenden Holzstück stecken, und in eine Form zu bringen – das ist einfach für mich ein Hochgefühl“, bekennt Silke Krempien. Oft gibt das Material die Form des zu schaffenden Werks vor: „Ich bin immer auf der Suche nach Hölzern mit Astlöchern und Verwachsungen, die manchmal sehr widerspenstig sein können, aber sie beflügeln meine Phantasie. Es ist insbesondere das Eichenholz, das ich zu einem Lieblingsholz auserkoren habe. Auch die Obstbaumhölzer mit ihren schönen Strukturen und Farbschattierungen findet man in meinen Arbeiten.“ Auf der Suche nach immer wieder neuen Gestaltungsmöglichkeiten hat Silke Krempien in den letzten Jahren auch andere Materialien in ihre Schöpfungen integriert, wie Fossilien, Strandgut und andere Fundstücke, aber auch Papier, Stoff oder Metall. Nach ihrer Lehre zum Holzbildhauer arbeitete die gebürtige Crivitzerin zunächst in einem Denkmalpflegebetrieb, bevor sie sich 1990 als Meisterin selbständig machte: „Ich habe in Thüringen meinen Beruf gelernt, aber es zog mich wieder in die Weiten der mecklenburgischen Hügellandschaft zurück.“ Besuch: nach Absprache