Himmel - Hügelgrab von Silmenitz
Das Hügelgrab „Himmel" von Silmenitz – ein Rätsel der Vorgeschichte
Nördlich des kleinen Dorfes Silmenitz auf der Insel Rügen erhebt sich ein bemerkenswertes Bodendenkmal: das Hügelgrab „Himmel". Mit einer Höhe von etwa 6 bis 8 Metern und einem Umfang von rund 80 Metern am Fuß zählt es zu den auffälligsten vorgeschichtlichen Überresten in Mecklenburg-Vorpommern. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um ein bronzezeitliches Hügelgrab – ob sich darunter jedoch ein Großsteingrab der Trichterbecherkultur oder ein slawisches Begräbnis verbirgt, ließe sich nur durch eine Ausgrabung zweifelsfrei klären.
Knorrige Eichen und romantisches Fotomotiv an der Ostseeküste
Bewachsen mit alten, knorrigen Eichen ist der im Volksmund als „Himmel" bekannte Grabhügel von Silmenitz seit jeher ein beliebtes Motiv für Fotografen und Zeichner. Die malerische Kulisse fügt sich stimmungsvoll in die sanfte Hügellandschaft Rügens ein und vermittelt einen eindrucksvollen Eindruck von der langen Siedlungsgeschichte dieser Ostseeregion.
Anreise zum Hügelgrab Silmenitz auf Rügen
Der nächstgelegene Bahnhof ist Samtens, etwa 8 Kilometer entfernt. Mit dem Auto ist Silmenitz über die Autobahnauffahrt Garz (ca. 7,6 km) gut erreichbar. Wer mit der Fähre anreist, kann den Fähranleger Glewitz (ca. 7,3 km) oder die Rügen-Fähre ab Stahlbrode (ca. 8,8 km) nutzen.