Die Mühlenstraße
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Die Mühlenstraße

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Mühlenstraße

18439 Stralsund

Die Mühlenstraße ist eine Stadtstraße in der Stralsunder Altstadt. Sie verbindet den Alten Markt mit der Heilgeiststraße. Die Mühlenstraße erhielt ihren endgültigen Namen erst im Jahr 1869. Dieser kommt von einer Wassermühle, welche sich in der Nähe der heutigen Nummern 20 und 21 befand. Davor hieß der Abschnitt, der die Mönchstraße mit dem Alten Markt verbindet, Breitschmiedstraße. Die Straße verbindet nicht nur den Alten Markt mit der Heilgeistraße, sondern auch mit dem Bielkenhagen, der sich in der Nähe des Kniepertores befindet. Die Nummerierung der Häuser stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Die Mühlenstraße in Stralsund – eine historische Verbindung in der Altstadt

Die Mühlenstraße in Stralsund ist eine der charakteristischen Straßen der mittelalterlichen Altstadt, die zum UNESCO-Welterbe zählt. Sie verbindet den zentralen Alten Markt mit der Heilgeiststraße und stellt darüber hinaus eine Verbindung zum Bielkenhagen nahe dem Knieperto her. Wer durch Stralsund schlendert, kommt an diesem historischen Straßenzug kaum vorbei.

Vom Namen Breitschmiedstraße zur heutigen Mühlenstraße

Ihren heutigen Namen trägt die Mühlenstraße erst seit 1869. Zuvor war zumindest der Abschnitt zwischen Mönchstraße und Altem Markt unter dem Namen Breitschmiedstraße bekannt. Die Umbenennung geht auf eine Wassermühle zurück, die sich einst in der Nähe der heutigen Hausnummern 20 und 21 befand. Auch die Hausnummerierung selbst stammt noch aus dem 19. Jahrhundert und gibt dem Straßenzug seinen historischen Charakter.

Stralsund erkunden – zwischen Ostseeküste und Stadtgeschichte

Stralsund liegt im Herzen der Ostseeregion Mecklenburg-Vorpommern, unweit von Rügen und dem Fischland-Darß-Zingst. Die Mühlenstraße ist ein idealer Ausgangspunkt, um die dichte Baugeschichte der Altstadt zu erleben und von dort aus weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt zu entdecken.

Anreise zur Mühlenstraße in Stralsund

Der nächste Bahnhof ist der Stralsund Hauptbahnhof, von dem die Altstadt und die Mühlenstraße in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar sind. Mit dem Auto gelangt man über die Autobahn-Auffahrt Stralsund-Altstadt bequem in die Nähe. Alternativ bietet sich die Fähre von Altefähr nach Stralsund als maritime Anreiseoption an, deren Anlegestelle ebenfalls in kurzer Entfernung liegt.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Stralsund

Restaurant GASTHOUSE

Restaurant GASTHOUSE

📍 Stralsund

Ein lässiges Gasthouse mit vielen Lieblingsgerichten und regionalen Klassikern Im RESTAURANT GASTHOUSE lässt sich trefflich über Fischgerichte philosophieren, die All-Time-Favourits genießen und bei einem frischgezapften Bier oder einem Viertel Wein gemütlich plaudern. Das Gasthouse ist ein Schmelztiegel für Jung und Alt, hier liebt man vom Wind verwehte Haare und rosige Wangen und lässt den Tag mit guten Erinnerungen an der Ostsee ausklingen. Auf eine gute Zeit!

SPEICHER 8

SPEICHER 8

📍 Stralsund

Regionale Feinschmeckerküche. Mediterrane und fernöstliche Genusswelten. Saisonal, einfach und doch raffiniert. Direkt im historischen Türmchenspeicher auf der Stralsunder Hafeninsel. Das ist der Speicher 8. Ruhe und Entschleunigung. Nette Menschen. Sich Wohlfühlen. Richtig gut essen. Lust am Genuss. Begleitende Weine. Leidenschaft für das Wesentliche. Das ist der Speicher 8. Einen Kaffee im Freien genießen. Bei frischer Seeluft. Auch wenn diese mal etwas kühler daherkommt. Ganz gemütlich im beheizbaren Strandkorb. In der ersten Reihe mit Blick über den Strelasund bis zur Insel Rügen. Speicher 8. Das ist Gastlichkeit aus Leidenschaft.

Spielkartenfabrik Museumswerkstatt

Spielkartenfabrik Museumswerkstatt

📍 Stralsund

Die Spielkartenfabrik ist heute mehr eine Werkstatt als ein Museum. An allen historischen Maschinen wird auch gearbeitet, so dass ein lebendiger Eindruck von den Arbeitsbedingungen in einer alten Druckerei vermittelt werden kann. Als Besucher können Sie den Mitarbeitern über die Schulter schauen oder sich in einer Ausstellung informieren. Im 19. Jahrhundert zeigte sich, dass die Produktion von Spielkarten in Stralsund ein rentables Geschäft war, woraufhin sich neben den bestehenden noch weitere Unternehmungen gründeten. 1872 schlossen sich die drei Stralsunder Spielkartenproduzenten Ludwig v. d. Osten, Ludwig Heidborn und Theodor Wegener zu einer Aktiengesellschaft zusammen. Die neue Bezeichnung war Vereinigte Stralsunder Spielkarten - Fabriken Aktien - Gesellschaft Stralsund (VSS A.G.). Der neue Betrieb war nun kapitalkräftig, konnte die Produktion vergrößern, andere Spielkartenfabriken zum Konkurs zwingen und diese dann aufkaufen. Der für die Zukunft bedeutendste Ankauf war der der Spielkartenfabrik Lennhoff & Heuser, Frankfurt am Main, mit dem eine Vielzahl populärer Kartenbilder nach Stralsund gelangten. Dem Engagement des ehemaligen Mitbesitzers Karl Heuser, der kurz nach seiner Übersiedlung nach Stralsund, 1883 Direktor der VSS A.G. wurde, ist es zu verdanken, dass diese weiter expandierte und nach Übernahme weiterer Hersteller auch in den Abteilungen Halle und Altenburg produzierte. In Stralsund wurde unterdessen modernisiert und die gesamte Produktion ab 1891/92 auf den billigeren Buchdruck umgestellt. Trotz weiterer Investitionen sah man sich gezwungen, in der Hauptversammlung vom 14. Februar 1931 zu beschließen, die beiden Betriebsstätten in Stralsund und Altenburg zusammenzulegen. Als Sitz wurde das zentral gelegene Altenburg bestimmt, weil in Stralsund keine bauliche Vergrößerung der Fabrik mehr möglich war. Trotz zahlreicher Bestrebungen, den Standort in Stralsund zu halten, begannen im September 1931 die Verhand­lungen zur völligen Stillegung der Stralsunder Fabrik, in deren Folge der Standort aufgegeben wurde. Heute ist die Spielkartenfabrik mehr Werkstatt als Museum.