Karl der XII. Gedenktafel
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Karl der XII. Gedenktafel

📍

Klosterstraße/Frankendamm

18435 Stralsund

Die Gedenktafel erinnert an Karl den XII. während des Nordischen Krieges. "Das Frankenkronwerk" ist ein Teil der früheren Stadtbefestigung, die sowohl aus fester Stadtmauer mit Stadttoren sowie aus Bastionen und Teichen bestand, die Stralsund seit Mitte des 13. Jahrhunderts umgaben und vor Angriffen schützen sollten. Während der Schwedenzeit wurden diese Befestigungsanlagen weiter ausgebaut, denn Stralsund war Brückenkopf in Schwedisch-Pommern und seine Verteidigung galt daher als besonders wichtig. Der schwedische König Karl XII. (1697-1718) soll sich, während des Nordischen Krieges, bei der Verteidigung Stralsunds 1715 gegen preußische, sächsische und dänische Truppen des Öfteren hier in einer Mauernische des Frankentores zur Ruhe gelegt haben. Eine Gedenkplatte aus schwedischem Kalkstein in der Mauer erinnert mit einer Inschrift daran. Karl XII. gewann viele Schlachten, verlor aber die Entscheidenden. So auch hier in Stralsund. Unter Verkennung der Situation war es hier sein Ziel gewesen, die früheren Machtverhältnisse in Schwedisch-Pommern wiederherzustellen. Am 23. Dezember 1715 musste die Stadt aber kapitulieren, nachdem der König sich nach Schweden abgesetzt hatte, um einer Gefangennahme zu entgehen. Danach wurde Stralsund vorübergehend dänisch, bevor es später wieder unter die schwedische Krone gelangte.

Karl XII. Gedenktafel in Stralsund – ein Zeugnis des Nordischen Krieges

Eine unscheinbare, aber historisch bedeutsame Gedenkplatte aus schwedischem Kalkstein erinnert in Stralsund an den schwedischen König Karl XII. Die Karl XII. Gedenktafel befindet sich am Frankentor, einem Teil des sogenannten Frankenkronwerks – einem erhaltenen Abschnitt der mittelalterlichen Stadtbefestigung, die Stralsund seit Mitte des 13. Jahrhunderts schützte. Der König soll sich hier während der Belagerung der Stadt im Jahr 1715 in einer Mauernische des Frankentores zur Ruhe gelegt haben.

Stralsund als Brückenkopf in Schwedisch-Pommern

Während der Schwedenzeit war Stralsund ein zentraler Brückenkopf in Schwedisch-Pommern, weshalb die Befestigungsanlagen der Stadt kontinuierlich ausgebaut wurden. Karl XII. versuchte hier, die früheren schwedischen Machtverhältnisse gegen ein Bündnis aus preußischen, sächsischen und dänischen Truppen zu verteidigen. Doch obwohl er viele Schlachten gewann, verlor er die entscheidenden – so auch in Stralsund. Am 23. Dezember 1715 kapitulierte die Stadt, nachdem der König sich bereits nach Schweden abgesetzt hatte, um seiner Gefangennahme zu entgehen. Die Hansestadt an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns war danach vorübergehend dänisch, bevor sie erneut unter die schwedische Krone gelangte. Wer die Geschichte der Region zwischen Rügen, Greifswald und Fischland-Darß-Zingst liebt, findet hier ein authentisches Stück Vergangenheit.

Anreise zur Karl XII. Gedenktafel in Stralsund

Die Gedenktafel ist bequem erreichbar: Die nächsten Bahnhöfe sind Stralsund Rügendamm (ca. 1 km) und der Stralsunder Hauptbahnhof (ca. 1,3 km). Mit dem Auto bieten die Autobahnauffahrten Stralsund-Rügendamm und Stralsund-Altstadt eine schnelle Anbindung. Wer mit dem Schiff anreist, kann die nahegelegenen Fährverbindungen Stralsund–Altefähr oder die Anlegestellen der Weißen Flotte nutzen, die sich in rund 0,6 km Entfernung befinden.

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Restaurant GASTHOUSE

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SPEICHER 8

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Spielkartenfabrik Museumswerkstatt

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📍 Stralsund

Die Spielkartenfabrik ist heute mehr eine Werkstatt als ein Museum. An allen historischen Maschinen wird auch gearbeitet, so dass ein lebendiger Eindruck von den Arbeitsbedingungen in einer alten Druckerei vermittelt werden kann. Als Besucher können Sie den Mitarbeitern über die Schulter schauen oder sich in einer Ausstellung informieren. Im 19. Jahrhundert zeigte sich, dass die Produktion von Spielkarten in Stralsund ein rentables Geschäft war, woraufhin sich neben den bestehenden noch weitere Unternehmungen gründeten. 1872 schlossen sich die drei Stralsunder Spielkartenproduzenten Ludwig v. d. Osten, Ludwig Heidborn und Theodor Wegener zu einer Aktiengesellschaft zusammen. Die neue Bezeichnung war Vereinigte Stralsunder Spielkarten - Fabriken Aktien - Gesellschaft Stralsund (VSS A.G.). Der neue Betrieb war nun kapitalkräftig, konnte die Produktion vergrößern, andere Spielkartenfabriken zum Konkurs zwingen und diese dann aufkaufen. Der für die Zukunft bedeutendste Ankauf war der der Spielkartenfabrik Lennhoff & Heuser, Frankfurt am Main, mit dem eine Vielzahl populärer Kartenbilder nach Stralsund gelangten. Dem Engagement des ehemaligen Mitbesitzers Karl Heuser, der kurz nach seiner Übersiedlung nach Stralsund, 1883 Direktor der VSS A.G. wurde, ist es zu verdanken, dass diese weiter expandierte und nach Übernahme weiterer Hersteller auch in den Abteilungen Halle und Altenburg produzierte. In Stralsund wurde unterdessen modernisiert und die gesamte Produktion ab 1891/92 auf den billigeren Buchdruck umgestellt. Trotz weiterer Investitionen sah man sich gezwungen, in der Hauptversammlung vom 14. Februar 1931 zu beschließen, die beiden Betriebsstätten in Stralsund und Altenburg zusammenzulegen. Als Sitz wurde das zentral gelegene Altenburg bestimmt, weil in Stralsund keine bauliche Vergrößerung der Fabrik mehr möglich war. Trotz zahlreicher Bestrebungen, den Standort in Stralsund zu halten, begannen im September 1931 die Verhand­lungen zur völligen Stillegung der Stralsunder Fabrik, in deren Folge der Standort aufgegeben wurde. Heute ist die Spielkartenfabrik mehr Werkstatt als Museum.