Jugendtempel
Jugendtempel Schwerin – Geschichte und Wiedergeburt im Schlossgarten
Der Jugendtempel im südlichen Schlossgarten Schwerin ist ein beeindruckendes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement und historisches Bewusstsein. Ursprünglich stand auf dem sogenannten Tempelberg ein Pavillon, der im Laufe der Zeit mehrfach neu errichtet wurde – bis der letzte Bau 1964 abgerissen wurde. Erst 2014 kehrte der Tempel zurück: nach überlieferten Plänen des Baumeisters Johan Georg Barca aus dem Jahr 1821, ermöglicht durch Spenden zahlreicher Bürgerinnen und Bürger aus Schwerin und der Region.
Aussichtspunkt mit Blick auf Faulen See und Greenhousegarten
Vom Jugendtempel aus eröffnen sich wunderschöne Blickbeziehungen auf den Faulen See, den Greenhousegarten und das Alexandrinen-Denkmal. Der Tempel wertet den gesamten südlichen Parkbereich auf, zu dem auch das Hippodrom und der Heckengarten gehören. Der Schweriner Schlossgarten zählt zu den schönsten historischen Parkanlagen im Norden Deutschlands – ein kulturelles Highlight, das sich hervorragend mit weiteren Ausflugszielen in Mecklenburg-Vorpommern kombinieren lässt, etwa dem historischen Stadtkern Wismars, der Altstadt Stralsunds oder den Naturlandschaften des Fischland-Darß-Zingst.
Anreise zum Jugendtempel im Schlossgarten Schwerin
Mit der Bahn ist der Jugendtempel gut erreichbar: Der nächste Halt ist Schwerin Mitte (ca. 1,3 km), auch vom Schweriner Hauptbahnhof (ca. 2,1 km) ist der Schlossgarten fußläufig oder per Stadtbus erreichbar. Mit dem Auto empfiehlt sich die Autobahnauffahrt Schwerin-Schulzenweg (ca. 2,3 km). Wer per Schiff anreist, kann die Fähre der Weißen Flotte nutzen – die Anlegestelle liegt nur etwa 0,9 km entfernt.