Kirche Dolgen
Kirche Dolgen – eine architektonische Besonderheit in der Feldberger Seenlandschaft
Während die Dorfkirchen in Mecklenburg-Vorpommern – ob an der Ostseeküste, auf Rügen oder rund um Stralsund und Greifswald – meist als romanische Feldsteinkirchen errichtet wurden, sticht die Kirche Dolgen in der Feldberger Seenlandschaft deutlich heraus. Der klassizistische Rundbau zählt zu den architektonischen Besonderheiten der Region und erzählt eine bewegte Baugeschichte.
Klassizistischer Rundbau mit Kuppeldach und achtseitiger Laterne
Der Vorgängerbau aus dem Jahr 1796 stand nur sieben Jahre, bevor er einstürzte. Bereits 1806 wurde nach Entwürfen des Kammeringenieurs Friedrich Wilhelm Dunkelberg ein Neubau errichtet – als Putzbau über kreisförmigem Grundriss. Das charakteristische kuppelige Dach ist als Bohlenbinderkonstruktion mit achtseitiger Laterne ausgeführt. Die sechs Achsen aus Holzsprossenfenstern mit hohen Segmentbögen sitzen in flachen Putznischen und verleihen dem Bauwerk seine unverwechselbare Gestalt. Eine umfangreiche Rekonstruktion wurde 1994 erfolgreich abgeschlossen.
Anreise zur Kirche Dolgen in der Feldberger Seenlandschaft
Mit der Bahn ist der Bahnhof Blankensee rund 8,5 km entfernt der nächstgelegene Halt. Wer mit dem Auto anreist, erreicht Dolgen über die Bundesstraßen, die durch die Feldberger Seenlandschaft führen. Auch per Fähre ist die Gegend erreichbar – die Luzinfähre liegt etwa 6,6 km entfernt.