Kirche Mechow
Kirche Mechow in der Feldberger Seenlandschaft – eine Wehrkirche aus dem 13. Jahrhundert
Die Kirche Mechow in der Feldberger Seenlandschaft ist ein bemerkenswertes Zeugnis mittelalterlicher Sakralarchitektur in Mecklenburg-Vorpommern. Errichtet im 13. Jahrhundert als rechteckiger Feldsteinbau, besticht sie vor allem durch ihre außergewöhnlich dicken Trockenmauern aus Feldstein – das typische Merkmal einer sogenannten Wehrkirche. Anders als viele Kirchen der Region wurde an ihr über die Jahrhunderte kaum etwas verändert.
Romanische Architektur und bewahrter Urzustand
Ähnlich wie bei historischen Kirchenbauten auf Rügen oder entlang der Ostseeküste bei Stralsund und Greifswald spiegelt auch die Kirche in Mechow den romanischen Baustil ihrer Entstehungszeit wider. Die charakteristischen Rundbögen unterstreichen diesen Charakter eindrucksvoll. Lediglich zwei zusätzliche Fenster wurden im Laufe der Zeit eingefügt. Zwei Sanierungen – 1897 und 1992 – haben den ursprünglichen Zustand sorgfältig bewahrt. Wer das Innere besichtigen möchte, erkundigt sich am besten im Dorf nach dem Schlüssel für die Kirche.
Anreise zur Kirche Mechow in der Feldberger Seenlandschaft
Der nächstgelegene Bahnhof ist Blankensee, rund 17 Kilometer entfernt. Weitere Bahnanbindungen bieten Fürstenberg (Havel) in etwa 19 Kilometern sowie Templin Stadt in ähnlicher Entfernung. Wer mit dem Schiff reist, findet in der Nähe den Fährhafen sowie die Luzinfähre, jeweils gut sieben Kilometer entfernt.