Kirche Triepkendorf
Kirche Triepkendorf – mittelalterliches Zeugnis in der Feldberger Seenlandschaft
Die Kirche Triepkendorf in der Feldberger Seenlandschaft gehört zu den stillen Zeugen der langen christlichen Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns. Der rechteckige Feldsteinbau wurde bereits im 13. Jahrhundert errichtet und zählt damit zu den ältesten Sakralbauten der Region. Heute ist die Gemeinde Teil des zusammengelegten Pfarramtes Grünow-Triepkendorf.
Romanik und Gotik unter einem Dach – Architektur der Triepkendorfer Kirche
Besonders reizvoll ist das Nebeneinander verschiedener Baustile: Während die gotischen Spitzbogenfenster auf eine spätere Umgestaltung hinweisen, verraten die Rundbogenfenster am Chorgiebel den romanischen Ursprung des Baus. Im Jahr 1769 wurde die Kirche durch einen Fachwerkturm erweitert. Dieser ist jedoch nicht mehr vollständig erhalten – auf Höhe des Langhauses wurde er gekappt und ist heute kaum noch als Turm erkennbar. Nach der politischen Wende wurde das Gebäude 1991 umfassend saniert.
Anreise zur Kirche Triepkendorf in der Feldberger Seenlandschaft
Mit der Bahn ist der Bahnhof Blankensee der nächstgelegene Halt, rund 14 Kilometer entfernt. Wer aus der weiteren Region anreist, etwa aus Richtung Rostock, Stralsund oder Greifswald, erreicht die Feldberger Seenlandschaft bequem über die Autobahn A19 oder A24. Wer die Gegend auch per Boot erkunden möchte, findet mit der Luzinfähre und dem nahegelegenen Fährhafen in etwa acht Kilometern Entfernung weitere Anreisemöglichkeiten.