Reitende Alexandrine
Reitende Alexandrine in Ludwigslust – ein Denkmal mit Geschichte
Mitten in Ludwigslust steht seit 2003 die übergroße Bronzeplastik der Reitenden Alexandrine auf dem gleichnamigen Alexandrinenplatz. Das Werk der Bildhauer Andreas Krämmer und Holger Lassen wurde im 200. Jahr ihres Geburtstages enthüllt und erinnert an Friederike Wilhelmine Alexandrine Marie Helene, Großherzogin von Mecklenburg-Schwerin – einem der bedeutendsten Herzogtümer im heutigen Mecklenburg-Vorpommern.
Großherzogin Alexandrine – Landesmutter und Vorbild für Ludwigslust
15 Jahre ihres Lebens verbrachte die Tochter des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. und der legendären Königin Luise in Ludwigslust. Mit Charme und Intelligenz gewann sie die Herzen der Bevölkerung – vergleichbar mit Kaiserin Sissi in Österreich. Ihr soziales Engagement lebt bis heute im evangelischen Kindergarten „Alexandrinenstift" fort. Alexandrine verstarb am 21. April 1892 im Alter von 89 Jahren in Schwerin.
Alexandrinenplatz – ein Ensemble im Herzen der Stadt
Der sanierte und neugestaltete Alexandrinenplatz bildet den würdigen Rahmen für das Denkmal. Ergänzt werden soll das Ensemble künftig durch sechs Sandsteine entlang der Schloßstraße mit literarischen Texten sowie eine Figur des historischen Läufers, der einst täglich die Post des Hofstaates zu Fuß nach Schwerin trug. Wer Ludwigslust besucht, kombiniert den Ausflug gern mit weiteren Zielen in Mecklenburg-Vorpommern – etwa der Altstadt von Wismar, der Residenzstadt Schwerin oder der Ostseeküste bei Rostock und Wismar.
Anreise nach Ludwigslust zum Alexandrinenplatz
Mit der Bahn ist Ludwigslust bequem erreichbar – der Bahnhof Ludwigslust liegt nur rund 1,1 km vom Denkmal entfernt. Mit dem Auto bietet die Autobahnauffahrt Ludwigslust eine schnelle Anbindung, die ebenfalls nur etwa 2,6 km entfernt ist.