Schlosskirche Schwerin
Schlosskirche Schwerin – Neogotik am Schweriner Schloss
Die Schlosskirche Schwerin schmiegt sich an der Nordseite der Schlossinsel in die imposante Fassade des Schweriner Schlosses. Mit ihrem grauen Sandstein, gotischen Fenstern, Maßwerk, Wasserspeiern und filigranen Spitzen erinnert sie verblüffend an den Kölner Dom – kein Zufall, denn Mitte des 19. Jahrhunderts gestaltete sie der Kölner Dombaumeister Zwirner im neogotischen Stil um. Damit ist sie auch Mecklenburgs erster reformatorischer Kirchenbau und ein bedeutendes kulturhistorisches Zeugnis in Mecklenburg-Vorpommern.
Goldenes Sternenzelt und prachtvolle Innenausstattung
Im Inneren erwartet Besucher ein beeindruckender Anblick: Ein tiefblauer Himmel mit goldenen Sternen spannt sich über den Kirchenraum. Emporen und Balkone sind reich verziert mit Ornamenten, Engelsfiguren und biblischen Motiven, die die evangelische Erlösungsthematik aufgreifen. Die evangelisch-lutherische Schlosskirchengemeinde feiert hier regelmäßige Gottesdienste, Taufen und Trauungen – die Schlosskirche Schwerin ist ein gefragter Heiratsort. Besichtigungen sind im Rahmen angemeldeter Führungen möglich.
Anreise zur Schlosskirche Schwerin
Die Schlosskirche auf der Schweriner Schlossinsel ist gut erreichbar: Der nächste Bahnhof Schwerin Mitte liegt rund 900 Meter entfernt, der Hauptbahnhof Schwerin etwa 1,4 Kilometer. Mit dem Auto kommend bietet sich die Autobahnauffahrt Schwerin-Schulzenweg an, die rund drei Kilometer entfernt liegt. Wer die malerische Anreise über das Wasser bevorzugt, kann die nahe gelegene Fähranlegestelle der Weißen Flotte nutzen, die sich in nur 200 Metern Entfernung befindet.