Vor den Toren von Schwerin lädt die Holzbildhauermeisterin Silke Krempien in ihre Werkstatt-Galerie mit Garten ein.
Holzbildhauer und Meister – ein Beruf zwischen Kunst und Handwerk: Silke Krempien gestaltet Skulpturen, Bilder oder Schmuckstücke, arbeitet aber auch als Restauratorin in Kirchen und Schlössern oder fertigt Elemente für Treppen, Türen
und Möbel. So restaurierte sie in der Kirche in Gadebusch den Fürstenstuhl oder gestaltete einen Spielplatz in Schwerin. „Ich liebe meinen Beruf, weil er so vielseitig ist, ich arbeite ebenso mit Motorsäge wie mit Raspeln und Schnitzeisen. Der Prozess – eins zu werden mit einem Material Holz, die Kräfte aufzuspüren, die in dem gerade zu bearbeitenden Holzstück stecken, und in eine Form zu bringen – das ist einfach für mich ein Hochgefühl“, bekennt Silke Krempien.
Oft gibt das Material die Form des zu schaffenden Werks vor: „Ich bin immer auf der Suche nach Hölzern mit Astlöchern und Verwachsungen, die manchmal sehr widerspenstig sein können, aber sie beflügeln meine Phantasie. Es ist insbesondere das Eichenholz, das ich zu einem Lieblingsholz auserkoren habe. Auch die Obstbaumhölzer mit ihren schönen Strukturen und Farbschattierungen findet man in meinen Arbeiten.“ Auf der Suche nach
immer wieder neuen Gestaltungsmöglichkeiten hat Silke Krempien in den letzten Jahren auch andere Materialien in ihre Schöpfungen integriert, wie Fossilien, Strandgut und andere Fundstücke, aber auch Papier, Stoff oder Metall.
Nach ihrer Lehre zum Holzbildhauer arbeitete die gebürtige Crivitzerin zunächst in einem Denkmalpflegebetrieb, bevor sie sich 1990 als Meisterin selbständig machte: „Ich habe in Thüringen meinen Beruf gelernt, aber es zog mich wieder in die Weiten der mecklenburgischen Hügellandschaft zurück.“
Besuch: nach Absprache
Holzbildhauermeisterin Silke Krempien in Schwerin – Kunst aus Eichenholz und Naturmaterialien
Vor den Toren Schwerins lädt die Holzbildhauermeisterin Silke Krempien Besucher in ihre Werkstatt-Galerie mit Garten ein. Die gebürtige Crivitzerin vereint in ihrer Arbeit Kunst und Handwerk auf beeindruckende Weise: Sie schafft Skulpturen, Bilder und Schmuckstücke, restauriert historische Objekte in Kirchen und Schlössern Mecklenburg-Vorpommerns und fertigt handwerkliche Elemente für Treppen, Türen und Möbel. So restaurierte sie etwa den Fürstenstuhl in der Kirche in Gadebusch und gestaltete einen Spielplatz in Schwerin.
Eichenholz, Obstbaumholz und Fundstücke – die Materialien von Silke Krempien
Besonders am Herzen liegt der Meisterin das Eichenholz mit seinen eigenwilligen Astlöchern und Verwachsungen. Auch Obstbaumhölzer mit ihren warmen Strukturen und Farbschattierungen finden sich in ihren Arbeiten. In den letzten Jahren integriert Silke Krempien zunehmend weitere Materialien wie Fossilien, Strandgut von der Ostseeküste, Papier, Stoff und Metall in ihre Werke – Fundstücke, die die Landschaft Mecklenburgs und der Ostseeregion widerspiegeln.
Anreise zur Werkstatt-Galerie von Silke Krempien in Schwerin
Die Werkstatt-Galerie ist mit dem Zug bequem erreichbar: Der nächste Bahnhof Schwerin-Warnitz liegt nur etwa 300 Meter entfernt, Schwerin-Margaretenhof rund 1,1 Kilometer. Mit dem Auto bietet die Autobahnauffahrt Schwerin-Warnitz eine direkte Anbindung in weniger als einem Kilometer. Wer aus Richtung Schweriner Innenstadt per Fähre anreist, findet am Bahnhof eine gut ausgeschilderte Verbindung zur Galerie.