Steinschleuse Dömitz
Steinschleuse Dömitz – Renaissance-Bauwerk an der Elbe
Nahe der bekannten Festung Dömitz, in der Elbestadt Dömitz im südlichen Mecklenburg-Vorpommern, liegt ein weiteres bemerkenswertes historisches Bauwerk: die Steinschleuse Dömitz. Sie wurde zwischen 1568 und 1572 aus Backstein und Sandstein erbaut – daher auch ihr Name. Damit gehört sie zu den ältesten erhaltenen Schleusenanlagen im norddeutschen Raum.
Jahrhundertealte Schleusenkammer bis heute erhalten
Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Steinschleuse mehrfach umgebaut und saniert. Die originale steinerne Schleusenkammer ist jedoch bis heute erhalten und gibt einen eindrucksvollen Einblick in die Wasserbaukunst der Frühen Neuzeit. Seit 1837 wird die Schleuse nicht mehr für den Schiffsverkehr auf der Müritz-Elde-Wasserstraße genutzt, erfüllt seither aber eine wichtige Funktion im Hochwasserschutz der Region.
Dömitz – Ausflugsziel zwischen Ostseeküste und Elbetal
Dömitz liegt im Binnenland Mecklenburg-Vorpommerns und lässt sich gut mit einer Rundreise entlang der Ostseeküste verbinden – etwa mit einem Besuch in Wismar, Rostock oder Stralsund. Die Steinschleuse ist gemeinsam mit der nahegelegenen Festung ein lohnender Zwischenstopp für Geschichtsinteressierte und Kulturreisende.
Anreise zur Steinschleuse Dömitz mit Bahn und Bus
Mit dem Zug erreicht man Dömitz am besten über den Bahnhof Dannenberg Ost, der rund 9 km entfernt liegt. Alternativ bietet sich der Bahnhof Hitzacker in etwa 13 km Entfernung an. Vom Busbahnhof Dömitz ZOB sind es nur wenige Gehminuten zur Steinschleuse. Mit dem Auto ist Dömitz über die B 195 gut erreichbar.