St. Marienkirche Waase / Ummanz
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St. Marienkirche Waase / Ummanz

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Neue Straße 63

18569 Waase

Die 1291 durch Zisterzienser Mönche geschaffene Kapelle erhielt 1440 ihre heutige Gestalt einer Backsteinkirche. Im Jahre 1322 wurde auf der Rügeninsel Ummanz eine Kirche errichtet, von der aber nur kleine Reste an Bausubstanz erhalten blieben. Schriftliche Zeugnisse über den Bau der heutigen St. Marienkirche sind nicht vorhanden. Der Chor und die Schiffsostwand entstanden aber wahrscheinlich bald nach der Mitte des 15. Jahrhunderts. Ein besonders kostbares Stück ist der Antwerpener Schnitzaltar, der um 1520/25 entstanden ist. Der Flügelaltar besteht aus drei Teilen: dem Schrein, den bemalten Flügeln und der mit Spruchbändern bemalten Predella. Die Darstellungen aus dem Leben des Heiligen dürften ein Auftragswerk sein. Die Kanzel aus dem Jahre 1572, ein Kruzifix an der Chornordwand (um 1500), ein Bronzeleuchter aus dem 15. Jahrhundert, zwei Kronleuchter aus dem 17. Jahrhundert, ein Taufstein, der auf das 8. Jahrhundert n. Chr. datiert wird, und die Orgel aus dem Jahre 1924 sind nur einige der weiteren Sehenswürdigkeiten in der kleinen Dorfkirche. Im Sommer finden hier zahlreiche Konzerte statt. Die Waaser Kirche ist in den warmen Monaten zur Besichtigung und stillen Andacht geöffnet: Mitte Mai – Ende September: Di – Fr 11 – 16.00 Uhr, Oktober: Di – Fr 11 – 14.30 Uhr Im Winter geschlossen

St. Marienkirche Waase – mittelalterliches Kleinod auf der Insel Ummanz

Die St. Marienkirche in Waase auf der Rügeninsel Ummanz zählt zu den bemerkenswerten Sakralbauten der Ostseeregion in Mecklenburg-Vorpommern. Ihre Wurzeln reichen bis ins Jahr 1291 zurück, als Zisterziensermönche eine erste Kapelle errichteten. Die heutige Backsteinkirche erhielt ihre charakteristische Gestalt im 15. Jahrhundert, als Chor und Schiffsostwand wahrscheinlich bald nach der Mitte des Jahrhunderts entstanden.

Antwerpener Schnitzaltar und weitere historische Kunstschätze

Das bedeutendste Ausstattungsstück der kleinen Dorfkirche ist ein Antwerpener Schnitzaltar aus der Zeit um 1520/25. Der dreiteilige Flügelaltar besteht aus Schrein, bemalten Flügeln und einer mit Spruchbändern verzierten Predella. Hinzu kommen eine Kanzel von 1572, ein Kruzifix aus der Zeit um 1500, ein Bronzeleuchter aus dem 15. Jahrhundert sowie zwei Kronleuchter aus dem 17. Jahrhundert. Besonders bemerkenswert ist ein Taufstein, der auf das 8. Jahrhundert datiert wird. Im Sommer finden in der Kirche regelmäßig Konzerte statt.

Anreise zur St. Marienkirche Waase auf Rügen

Die Kirche in Waase auf der Insel Ummanz lässt sich gut mit der Fähre ab Schaprode erreichen, die rund 6 km entfernt liegt. Mit dem Auto führt die nächste Autobahnauffahrt über Samtens (ca. 13 km). Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich ebenfalls in Rambin auf Rügen, etwa 12 km entfernt.