Kronprinzenpalais Putbus
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Kronprinzenpalais Putbus

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Am Circus 1

18581 Putbus

Der neue Ausstellungsort im Kronprinzenpalais in Putbus. Im Jahre 1859 errichtete der Maurermeister Kummer das Eckgebäude Am Circus 1. Den Namen Kronprinzenpalais bekam das Haus, weil die Rügener Ritterschaft dieses Gebäude Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen und seiner Gemahlin für ihre Aufenthalte in Putbus schenken wollte. Das Gebäude wurde 2012 von der DKB Stiftung komplett saniert. Die oberen zwei Etagen beherbergt das Amt des Biosphärenreservats Südost-Rügen. Das Erdgeschoss und die Kellergewölbe teilen sich der kunstfest rügen e.V. unter der künstlerischen Leitung von Susanne Burmester sowie die DKB Stiftung. Seit Ostern 2013 finden hier regelmäßig Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und Kulturveranstaltungen statt.

Kronprinzenpalais Putbus – historisches Eckgebäude am Circus

Das Kronprinzenpalais Putbus gehört zu den bemerkenswerten Gebäuden der weißen Stadt auf Rügen. Maurermeister Kummer errichtete das Eckgebäude Am Circus 1 im Jahr 1859. Seinen besonderen Namen erhielt das Haus, weil die Rügener Ritterschaft es Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen und seiner Gemahlin für ihre Aufenthalte in Putbus schenken wollte – ein Zeugnis der adligen Geschichte dieser einzigartigen Planstadt an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns.

Zeitgenössische Kunst und Kulturveranstaltungen im Kronprinzenpalais

Nach einer umfassenden Sanierung durch die DKB Stiftung im Jahr 2012 präsentiert sich das Kronprinzenpalais heute als lebendiger Kulturort. Im Erdgeschoss und in den historischen Kellergewölben zeigt der kunstfest rügen e.V. unter der künstlerischen Leitung von Susanne Burmester seit Ostern 2013 regelmäßig Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Auch die DKB Stiftung nutzt diese Räumlichkeiten für Kulturveranstaltungen. Die oberen Etagen beherbergen das Amt des Biosphärenreservats Südost-Rügen.

Anreise zum Kronprinzenpalais Putbus mit Bahn und Auto

Das Kronprinzenpalais ist bequem erreichbar: Der Bahnhof Putbus liegt nur etwa 500 Meter entfernt und wird von der Rügenschen Bäderbahn bedient. Mit dem Auto führt die nächste Autobahnauffahrt Samtens in rund 11 Kilometern Entfernung nach Putbus. Wer mit der Fähre anreist, erreicht den Fährhafen in circa 2 Kilometern.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Putbus

Rathaus Putbus

Rathaus Putbus

📍 Putbus

Einst Honoratiorenwohnhaus und Kaufmannsgeschäft - heute das Rathaus von Putbus. Das heutige Rathaus in Putbus wurde vor 1830 gebaut von Brauer Schwartz. Er vermietete das Gebäude an die Baronin von Platen und erhielt später die fürstliche Konzession für einen Haken- und Viktualienhandel. 1862 bis 1898 befanden sich in dem Gebäude die Postexpedition und das Postamt. Anfang der 1930er Jahre bezog das Gemeindeamt Putbus seinen Sitz im vorderen Gebäude. Dieses wird seit der Verleihung des Stadtrechts 1960 als Rathaus genutzt. Im Jahre 2007 wird an das Rathaus das erste Stadthausschild vergeben.

Schloss Putbus

Schloss Putbus

📍 Putbus

Das Schloss Putbus ist der ehemals herrschaftliche Sitz der Fürsten von Putbus in der gleichnamigen 1810 gegründeten Stadt Putbus auf Rügen. Das Gebäude wurde 1962 gesprengt und die Reste bis 1964 abgetragen. Heute ist nur noch der Umriss des Gebäudes in der Grünfläche und die Seeterasse erkennbar. Die Geschichte dieses Bauwerkes reicht bis in die slawische Zeit zurück. In der jüngeren Vergangenheit, 1827 bis 1832 wurde das Schloss nach Entwürfen des Berliner Architekten Johann Gottfried Steinmeyer, der das Schloss im klassizistischen Stil prägte, umgebaut. Auftraggeber war der Putbusser Stadtgründer Malte. Ein Brand zerstörte am 23. Dezember 1865 weite Teile des neuen Schlosses. 1872 wurde das Schloss im Stil des Neoklassizismus umgebaut. Es war bis zum Jahr 1944 im Besitz der Familie zu Putbus und stand nach der Inhaftierung von Malte von Putbus unter Verwaltung der Nationalsozialisten. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erfolgte die Plünderung und da keine Nutzung vorgesehen war, begann der Materialabtrag und der Verfall. Ein letzter Wiederaufbauversuch 1955 wurde nicht vollendet. Im Jahr 1957 wurde dann schließlich der Abriss des Schlosses aus ideologischen und finanziellen Gründen beschlossen. 1962 erfolgte die Sprengung des Gebäudes, bis 1964 wurden die Reste dann abgetragen. Übrig blieb schließlich nur die Seeterasse.

Pädagogium zu Putbus

Pädagogium zu Putbus

📍 Putbus

Das Königliche Pädagogium wurde von 1833-1836 erbaut von Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus nach Plänen Johann Gottfried Steinmeyers. Das Pädagogium zu Putbus war ein 1836 in Putbus auf Rügen gegründetes Gymnasium mit Alumnat (Schulheim). Die direkt am Putbusser Circus in einem das Ortsbild mitprägenden klassizistischen Gebäude angesiedelte Lehranstalt war zuerst als königliches, ab 1919 als staatliches Pädagogium eine höhere Bildungseinrichtung von ausgezeichnetem Ruf. Von der einheimischen Bevölkerung wurde es als Pädschen bezeichnet, die Schüler nannten sich Pädschler. Im Jahre 1941 erfolgte die Umwandlung in eine Nationalpolitische Erziehungsanstalt. Von 1946 bis 1975 wurden an diesem Ort Lehrer ausgebildet, bevor das Haus bis 2000 eine Sonderbildungseinrichtung für Hörgeschädigte beherbergte. Von 2002 bis 2014 befand sich eine Höhere Berufsfachschule für Informatik im Gebäude, das IT-College Putbus.