Großsteingrab an der Waldhalle
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Großsteingrab an der Waldhalle

Das Großsteingrab an der Waldhalle liegt im Wald nahe der Wissower Klinken. Nahe der Waldhalle an den Wissower Klinken befinden sich drei Großsteingräber. Das bekannteste Grab dieser Megalithgrabgruppe ist ein Großdolmen, von dem sich noch die Grabkammer mit drei Tragsteinpaaren und drei Decksteinen, aber auch der Schluss- und Schwellenstein noch gut erhalten hat. Ein Deckstein liegt jedoch außerhalb der Grabkammer. Das umgebende Hünenbett ist trotz weniger vorhandener Steine gut erkennbar. Autor: Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de

Großsteingrab an der Waldhalle in Sassnitz – Megalithkultur auf Rügen

Das Großsteingrab an der Waldhalle liegt im Wald nahe der Wissower Klinken in Sassnitz auf der Insel Rügen, einer der geschichtsreichsten Regionen an der deutschen Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern. Hier befinden sich gleich drei Großsteingräber, von denen ein besonders gut erhaltener Großdolmen das Herzstück dieser Megalithgrabgruppe bildet. Er zählt zu den eindrucksvollsten vorgeschichtlichen Zeugnissen der Insel.

Gut erhaltener Großdolmen mit Grabkammer und Decksteinen

Der Großdolmen beeindruckt mit drei Tragsteinpaaren sowie drei Decksteinen, die die Grabkammer noch heute klar erkennbar machen. Auch der Schluss- und Schwellenstein haben sich gut erhalten. Lediglich ein Deckstein liegt außerhalb der eigentlichen Grabkammer. Das umgebende Hünenbett ist trotz der nur noch wenigen vorhandenen Steine noch gut nachvollziehbar. Die Anlage wurde fachkundig dokumentiert von Katrin Staude im Rahmen der Archäo Tour Rügen.

Anreise zum Großsteingrab an der Waldhalle in Sassnitz

Der nächste Bahnhof ist Sassnitz, von dem aus das Großsteingrab an der Waldhalle rund 3 km entfernt liegt. Wer mit der Fähre anreist, erreicht das Ziel ebenfalls bequem vom nahegelegenen Fährhafen Sassnitz aus. Alternativ bietet sich die Anreise über den Bahnhof Lancken (ca. 4,6 km) an.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Sassnitz

Seesteg Sassnitz

Seesteg Sassnitz

📍 Sassnitz

Die Sassnitzer Seebrücke ist ein beliebter Aussichtspunkt, um die Ostseefähren von und nach Schweden zu bestaunen. Die Sassnitzer Seebrücke ist 105,5 Meter lang und wurde in den Neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts gebaut. Seitdem fahren die Fahrgastschiffe an dem Bauwerk vorbei, weil an dessen Ende das Wasser zu flach ist. Genutzt wird der Steg heute hauptsächlich als Aussichtsplattform für Touristen, für Angler aber auch als Badebrücke für Jedermann.

Stadtbibliothek & Stadtarchiv Sassnitz

Stadtbibliothek & Stadtarchiv Sassnitz

📍 Sassnitz

Die Stadtbibliothek und das Stadtarchiv Sassnitz bieten Gästen und Einheimischen umfangreice aktuelle aber auch historische Nachschlagewerke über die Insel Rügen. Die Stadtbibliothek Sassnitz führt ca 24.000 Medieneinheiten - das schliesst unter anderem Romane, Sach- und Fachliteratur, Kinder- und Jugendbücher sowie CDs und DVDs ein. Darüber hinaus werden den Besuchern Internetzugänge angeboten. Für die kleinen Gäste gibt es eine Kinderbibliothek, die in Altersgruppen aufgeteilt ist. In unregelmäßigen Abständen bietet die Stadtbibliothek Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen an. Das Angebot reicht von Kinderveranstaltungen wie Märchenlesestunde bis hin zu Kursen, um das Lesen der Deutschen Schrift zu erlernen. Öffnungszeiten: Montag: 09 - 12 Uhr & 13 - 16 Uhr Dienstag: 09 - 12 Uhr & 13 - 18 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag: 09 - 12 Uhr & 13 - 18 Uhr Freitag: 09 - 13 Uhr

Schlossruine Dwasieden

Schlossruine Dwasieden

📍 Sassnitz

"Das weiße Schloss am Meer" - Erinnerungen an ein Schloss, das es heute so nicht mehr gibt. Das Herrenhaus Schloss Dwasieden befand sich nahe Sassnitz auf Rügen in unmittelbarer Nähe der Ostsee. Dieses ehemalige prachtvolle Gebäude wurde in den Jahren 1873 bis 1877 im Auftrag von Adolph von Hansemann, Inhaber der Disconto-Gesellschaft in Berlin und einer der reichsten Männer der Bismarckzeit, erbaut. Der Architekt des Herrenhauses war Friedrich Hitzig, ein Schüler vom berühmten Friedrich Schinkel. Die Architektur war angelehnt an die Bäderarchitektur, die für die Ostseeküste Vorpommerns prägend ist. Von dem Prachtbau existieren aufgrund der Sprengung 1948 nur noch Ruinenreste sowie der 1997 ausgebrannte Marstall. Die Reste des Ensembles befinden sich auf einer Anhöhe oberhalb der Ostsee, die unmittelbar südwestlich an den Stadthafen von Sassnitz anschließt. Die Schlossallee zum Schloss Dwasieden zweigt von der Straße nach Mukran ab (von Sassnitz kommend). "Das weiße Schloss am Meer" ein Buch von Ralf Lindemann, erzählt die Geschichte des Schlosses sehr ausführlich. Regelmäßig werden Führungen zu den Schlossruinen durchgeführt.