Sassnitz
15 Sehenswürdigkeiten · 20 Events
Aktuelle Events
Heute, 17. März 2026, 15:00–16:30 Uhr
Live-Reportage: Zu Fuß vom Nordpol zum Südpol von Robby Clemens
📍 Grundtvighaus Sassnitz
Über ein außergewöhnliches Abenteuer über 23.000 Kilometer hinweg, durch 4 Kontinente und 15 Länder, ganze 611 Tage Schritt für Schritt erlaufen.
Morgen, 18. März 2026, 09:30–14:30 Uhr
Hanomag-Safari: Halbinsel Jasmund „Auf den Spuren der Steinzeit und der Kreide“
📍 Hanomag-Tours
Erleben Sie auf einer Hanomag-Safari den Urwald des Nationalparks Jasmund, die Kreideküste mit den berühmten Wissower Klinken (Caspar-David-Friedrich), das neue Welterbeforum, ein Großsteingrab mit steinzeitlichen Waffen und Werkzeugen, einen riesigen unbekannten Kreidesee und den aktuellen Kreidetagebau und als letzten Höhepunkt einen echten Opferstein mit Blutrinne.
19. März 2026, 09:30–15:30 Uhr
Hanomag-Safari Halbinsel Wittow & Halbinsel Bug
📍 Hanomag-Tours
Tourenhighlights: Dranske, gesperrte Halbinsel Bug, Militärhafen, Nationalpark, Hafen Wiek, Großsteingrab Nobbin, Erbsensuppe, Getränke, Sanddornlikör, Met
21. März 2026, 09:30–12:00 Uhr
Frühlingswanderung: Wenn der Wald aufwacht - Frühling im Nationalpark Jasmund
📍 Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL
Wenn die ersten Buchen ihr zartes Grün entfalten, beginnt im Nationalpark Jasmund eine besondere Zeit. Auf der geführten Wanderung entlang des Hochuferweges von Lohme bis zum Königsstuhl erleben Sie das Frühlingserwachen nicht nur mit allen Sinnen – Sie verstehen auch, was sich in Wald und Küstenlandschaft verändert.
30. März 2026, 08:00–15:00 Uhr
Frühlings-Rallye "Suchen, zählen, verstehen"
📍 Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL
Der Frühling ist da – und mit ihm jede Menge kleiner und großer Wunder! Macht mit bei unserer Frühlings-Rallye und löst die Rätsel auf dem Königsstuhlgelände.
30. März 2026, 09:00–12:00 Uhr
Frühlings-Werkstatt
📍 Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL
Werdet gemeinsam kreativ in unserer Werkstatt. Familien sind eingeladen, selbst aktiv und kreativ zu werden: basteln, rätseln, spielen und Neues entdecken.
30. März 2026, 12:30–13:30 Uhr
Familienspaziergang "Naturerwachen"
📍 Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL
Erlebe gemeinsam mit uns das Erwachen des Nationalparks Jasmund auf unserem frühlingshaften Spaziergang. Zwischen Kreide, Wald und Meer gibt es viel Faszinierendes und Inspirierendes zu entdecken.
04. April 2026, 09:00–15:00 Uhr
Antik & Trödelmarkt
📍 Dwasieden Parkplatz
Antik & Trödelmarkt in Sassnitz - Stöbern und Entdecken auf der Insel Rügen. An verschiedenen Terminen erwartet Sie auf dem Dwasieden Parkplatz in 18546 Sassnitz auf Rügen ein echtes Highlight für Liebhaber alter Schätze!
04. April 2026, 14:00–14:00 Uhr
Osterfeuer in Sassnitz
📍 Molenfußgebäude
Die Stadt Sassnitz lädt gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr, dem Feuerwehrförderverein Sassnitz und dem „Hotel zum Hafen“ herzlich zum diesjährigen Osterfeuer ein.
11. April 2026, 07:30–14:00 Uhr
WWF-Erlebnistour "Wildes Rügen - UNESCO-Welterbe, Kreide & Meer"
📍 Nationalpark Jasmund
Lernen Sie den Nationalpark Jasmund und sein Besucherzentrum näher kennen. Erfahren Sie beim Blick über die Ostsee außerdem mehr über ein WWF-Projekt, bei dem verlorene Fischernetze, so genannte Geisternetze, aus der Ostsee geborgen werden.
11. April 2026, 18:00–20:30 Uhr
Konzert im Grundtvighaus
📍 Grundtvighaus Sassnitz
Konzert im Grundtvighaus e.V. - Andreas Willers Trio
26. April 2026, 16:00–17:30 Uhr
Benefizkonzert: Klavierkonzert mit Alex Bergstedt und Gästen
📍 Sassnitz, Glasbahnhof
Klavierkonzert vor der Kulisse der Ostsee, von Bach und Beethoven bis zu den Piraten der Karibik. Benefizkonzert für die Rettungshundestaffel
Sehenswürdigkeiten
Fußgängerbrücke zum Stadthafen Sassnitz
📍 Sassnitz
Elegant geschwungene, ausgezeichnete Hängebrücke in den Stadthafen Sassnitz. Für die städtebauliche und touristische Entwicklung des Stadthafens war der Bau eines Verbindungsweges in Form einer Brücke unverzichtbar. Diese filigrane einseitig aufgehängte Hängebrücke wird durch die besonderen Eigenschaften ihrer Konstruktion der Standortsituation gerecht. Die Fußgängerbrücke wurde im März 2010 mit dem Deutschen Brückenbaupreis in der Kategorie "Fuß- und Radwegebrücken" ausgezeichnet. "Die neue Fußgängerbrücke im Stadthafen Sassnitz - Balkon zum Meer - überzeugt durch eine optimale Kombination von Form und Funktion ... Mit ihrem weit gespannten, kühnen Schwung über 22 m Höhenunterschied hinweg erfreut die neue Brücke Betrachter wie Benutzer", heißt es in der Begründung der Jury. Diese leichte und zugleich transparente Konstruktion, verbaut von keinem Punkt aus den Blick über Hafen und Meer.
Großsteingrab Dubnitz
📍 Sassnitz
Das Großsteingrab Dubnitz liegt auf einem Feld nordöstlich des Ortes. In einem ovalen ca. 20 x 18 m großen Hügel, der sich mitten auf dem Feld nordöstlich von Dubnitz befindet, verbirgt sich mit großer Wahrscheinlichkeit ein Großsteingrab. Ersichtlich sind nur zwei große Steine an der Oberfläche des Hügels, die allem Anschein nach zwei Decksteine darstellen. Neben dem Hügel befindet sich eine alte Sand- oder Mergelgrube. Der von Süden nach Norden ansteigende Hügel ist von Bäumen bestanden. Die Grabkammer des Megalithgrabes scheint noch intakt zu sein. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Großsteingrab an der Waldhalle
📍 Sassnitz
Das Großsteingrab an der Waldhalle liegt im Wald nahe der Wissower Klinken. Nahe der Waldhalle an den Wissower Klinken befinden sich drei Großsteingräber. Das bekannteste Grab dieser Megalithgrabgruppe ist ein Großdolmen, von dem sich noch die Grabkammer mit drei Tragsteinpaaren und drei Decksteinen, aber auch der Schluss- und Schwellenstein noch gut erhalten hat. Ein Deckstein liegt jedoch außerhalb der Grabkammer. Das umgebende Hünenbett ist trotz weniger vorhandener Steine gut erkennbar. Autor: Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Herthaburg in der Stubnitz
📍 Sassnitz
Die "Herthaburg" ist eine Wallanlage im Waldgebiet der Stubnitz, die an einer Seite vom sagenumwobenen "Herthasee" begrenzt wird. Noch vor 1790 hieß die ca. 120 x 60 m große „Herthaburg“ am Schwarzen See nahe des Königsstuhls „de Borgwal“. Der Name Hertha ist wahrscheinlich ein Übersetzungsfehler von Prof. Clüver aus dem beginnenden 17. Jh., der auf die germanische Göttin Nerthus aus der „Germania“ von Tacitus zurückgeht. Die C-förmige Wallanlage wird von einer Seite vom See begrenzt und ist noch immer innen 8 bis 9 m und außen sogar ca. 17 m hoch. Frühe Probegrabungen weisen mit entsprechenden Funden, wie slawischen Scherben, einem Eisenmesser und einem Schläfenring aus Bronze, auf eine Datierung in das 10./11. Jahrhundert hin. Im Wallinneren konnte ein Steinpflaster und ein flacher Wall, der parallel zum See läuft, aufgedeckt werden. Nicht wenige Sagen und Legenden ranken sich um den mystischen „Herthasee“ und die mächtige „Herthaburg“. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Kieler Bach
📍 Sassnitz
Ein kleines Naturschauspiel im Nationalpark Jasmund. Der Nationalpark Jasmund mit seinem großen Waldgebiet, der Stubnitz, hat zahlreiche kleine Seen und Bäche. Einer der bekanntesten Bäche hier ist der Kieler Bach. Seinen Namen hat er vom hügeligen Keil, den der Kieler Bach zusammen mit dem Brisnitzer Bach über Jahrhunderte geformt haben. Die Mündung des Kieler Baches sieht man bei einem Spaziergang entlang der Steilküste, am Kieler Ufer springt er vom Hochufer in einem ca. 4 Meter hohen Wasserfall auf den Feuersteinstrand.
Kollicker Bach
📍 Sassnitz
Einst aufgestaut für eine Forellenzuchtanlage ist der Kollicker Bach längst wieder naturbelassen mit Auslauf in der Ostsee. Auch unter den Namen Cholliker Bach, Chollikow und Collichowerbeck in Quellen genannt, fließt er am Kollicker Damm entlang zum Kollicker Ort, wo er in die Ostsee mündet. Ungefähr bei der Hälfte des Kollicker Damms zwischen Stubbenkammerstraße und Kollicker Ort wurde der Kollicker Bach aufgestaut und dort in den Jahren 1951/52 eine Forellenzuchtanlage erbaut. Die Gebäude wurden 1992 abgerissen und das Gelände renaturiert. Die ehemaligen Teiche sind noch gut zu erkennen.
Krampas - Großsteingrab bei Sassnitz
📍 Sassnitz
Das Großsteingrab "Krampas" ist ein Megalithgrab in der Umgebung von Sassnitz. Das jungsteinzeitliche Megalithgrab „Krampas“ liegt in einem Hügel, der noch einen Durchmesser von ca. 16 m aufweist. Erhalten ist die ca. 4,5 x 1,9 m große Grabkammer mit jeweils 4 Seitensteinen und einem Tragstein an der Stirnseite. Bis auf einen gesprengten Deckstein an der Nordwestseite des Grabes fehlen die übrigen Decksteine. Ab dem 18. Jahrhundert fielen zahlreiche Hünengräber auf Rügen der Raubgräberei zum Opfer. Besonders seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zogen Steinschlägerkolonnen über Rügen hinweg, die die Steine der Großsteingräber in transportable Quader teilten. Verwendet wurden die Findlinge so vor allem im Straßen- und Hausbau. Autor: Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Kurmuschel Sassnitz
📍 Sassnitz
Der Musikpavillon an der Sassnitzer Strandpromenade. Mehr als 50 so genannte Schalen-Bauwerke schuf der berühmte Architekt Ulrich Müther zu seinen Lebzeiten. Darunter auch einen Musikpavillon, die "Kurmuschel" in Sassnitz, die nach Planung und Projektleitung von Dietmar Kuntzsch und Otto Patzelt 1986/87 erbaut wurde. Noch heute finden dort im Laufe des Jahres verschiedenste Open Air Veranstaltungen statt.
Rathaus Sassnitz
📍 Sassnitz
Das Rathaus der Stadt Sassnitz - ein Ort mit Geschichte. Am 2. November 1908 fällte die Gemeindevertretung Sassnitz die Entscheidung, "das Grundstück neben der Post bis zum Doctorwege (heute Schult-Kruse-Straße) ... zum Bau eines Warmbades und Gemeindehauses zu erwerben". Erbaut nach Plänen des Berliner Architekten Gustav Bähr an diesem Platz und ab 1. Mai 1910 Domizil der Bürgermeister und des Badedirektors. Bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts konnten im Rathaus Wannenbäder genommen werden. Zur Versorgung der Wannenbäder drückte eine Pumpstation Seewasser in einen Behälter ins Dachgeschoss. Danach war und ist es ausschließlich Sitz des Bürgermeisters und der Stadtverwaltung. Mit der deutschen Einheit wurde das gesamte historische Altstadtgebiet einschließlich Rathaus zum Städtebaufördergebiet. Die Rekonstruktion des Rathauses wurde ins Auge gefasst. Leider konnten nicht alle Bauteile des Hauses in die Rekonstruktion einbezogen werden. Im September 2003 konnten die Stadtvertretung, die Stadtverwaltung sowie die Einwohnerinnen und Einwohner ihr Rathaus in alter und neuer Pracht wieder in Besitz nehmen.
Sattel auf dem Hengst - Burgwall in der Stubnitz
📍 Sassnitz
Der "Sattel auf dem Hengst" ist ein Burgwall im Waldgebiet der Stubnitz, der seinen Namen phantasiereichen Fischern zu verdanken hat. Der "Sattel auf dem Hengst" befindet sich ca. 1 km von Sassnitz entfernt direkt am Steilufer der Kreideküste. Bedingt durch seine Lage stürzen fast jedes Jahr Reste des „Sattels“ - des Walles - ins Meer. Der Name „Hengst“ stammt angeblich von der Kliffformation, in der wohl phantasiereiche Fischer von See aus den Kopf eines Pferdes erkennen wollten. Vom Wall ist noch ein bogenförmiger ca. 90 m langer Abschnittswall erhalten, der in der Mitte einen Einschnitt, vermutlich einen Zugang zur Innenfläche, aufweist. Geborgen wurden u. a. Tierknochen und Keramikscherben aus der Bronze- und Slawenzeit. Sofern eine frühe Datierung in die Bronzezeit zutrifft, läge hier der älteste Burgwall von Rügen. Autor: Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Schlossruine Dwasieden
📍 Sassnitz
"Das weiße Schloss am Meer" - Erinnerungen an ein Schloss, das es heute so nicht mehr gibt. Das Herrenhaus Schloss Dwasieden befand sich nahe Sassnitz auf Rügen in unmittelbarer Nähe der Ostsee. Dieses ehemalige prachtvolle Gebäude wurde in den Jahren 1873 bis 1877 im Auftrag von Adolph von Hansemann, Inhaber der Disconto-Gesellschaft in Berlin und einer der reichsten Männer der Bismarckzeit, erbaut. Der Architekt des Herrenhauses war Friedrich Hitzig, ein Schüler vom berühmten Friedrich Schinkel. Die Architektur war angelehnt an die Bäderarchitektur, die für die Ostseeküste Vorpommerns prägend ist. Von dem Prachtbau existieren aufgrund der Sprengung 1948 nur noch Ruinenreste sowie der 1997 ausgebrannte Marstall. Die Reste des Ensembles befinden sich auf einer Anhöhe oberhalb der Ostsee, die unmittelbar südwestlich an den Stadthafen von Sassnitz anschließt. Die Schlossallee zum Schloss Dwasieden zweigt von der Straße nach Mukran ab (von Sassnitz kommend). "Das weiße Schloss am Meer" ein Buch von Ralf Lindemann, erzählt die Geschichte des Schlosses sehr ausführlich. Regelmäßig werden Führungen zu den Schlossruinen durchgeführt.
Seesteg Sassnitz
📍 Sassnitz
Die Sassnitzer Seebrücke ist ein beliebter Aussichtspunkt, um die Ostseefähren von und nach Schweden zu bestaunen. Die Sassnitzer Seebrücke ist 105,5 Meter lang und wurde in den Neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts gebaut. Seitdem fahren die Fahrgastschiffe an dem Bauwerk vorbei, weil an dessen Ende das Wasser zu flach ist. Genutzt wird der Steg heute hauptsächlich als Aussichtsplattform für Touristen, für Angler aber auch als Badebrücke für Jedermann.