Kieler Bach
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Kieler Bach

Ein kleines Naturschauspiel im Nationalpark Jasmund. Der Nationalpark Jasmund mit seinem großen Waldgebiet, der Stubnitz, hat zahlreiche kleine Seen und Bäche. Einer der bekanntesten Bäche hier ist der Kieler Bach. Seinen Namen hat er vom hügeligen Keil, den der Kieler Bach zusammen mit dem Brisnitzer Bach über Jahrhunderte geformt haben. Die Mündung des Kieler Baches sieht man bei einem Spaziergang entlang der Steilküste, am Kieler Ufer springt er vom Hochufer in einem ca. 4 Meter hohen Wasserfall auf den Feuersteinstrand.

Kieler Bach in Sassnitz – Naturschauspiel im Nationalpark Jasmund

Der Kieler Bach im Nationalpark Jasmund auf Rügen ist einer der bekanntesten Bäche der Stubnitz, dem großen Waldgebiet des Nationalparks. Gemeinsam mit dem Brisnitzer Bach hat er über Jahrhunderte einen hügeligen Keil in die Landschaft geformt – diesem Keil verdankt der Bach auch seinen Namen. Wer entlang der beeindruckenden Steilküste bei Sassnitz spaziert, erlebt am Kieler Ufer ein kleines, aber eindrucksvolles Naturschauspiel: Der Bach springt dort in einem rund vier Meter hohen Wasserfall vom Hochufer hinab auf den charakteristischen Feuersteinstrand.

Wandern entlang der Steilküste zwischen Jasmund und Ostsee

Die Steilküste im Nationalpark Jasmund zählt zu den landschaftlich reizvollsten Abschnitten der gesamten Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Der Weg zum Kieler Bach lässt sich gut mit einem Spaziergang entlang des Hochufers verbinden. Neben dem Wasserfall bieten die Stubnitz und ihre kleinen Seen und Bäche zahlreiche weitere Naturerlebnisse – ideal für Naturliebhaber und Wanderer, die die unberührte Seite Rügens abseits von Prora oder Binz erkunden möchten.

Anreise zum Kieler Bach bei Sassnitz

Der nächstgelegene Bahnhof ist Sassnitz, von dort sind es rund 4,8 Kilometer zum Kieler Bach. Wer mit der Fähre anreist, erreicht das Gebiet vom Fährhafen Sassnitz in etwa fünf Kilometern. Über die Rügenbrücke ist Sassnitz gut mit dem Auto aus Richtung Stralsund erreichbar – von dort führt die B96 direkt auf die Insel.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Sassnitz

Seesteg Sassnitz

Seesteg Sassnitz

📍 Sassnitz

Die Sassnitzer Seebrücke ist ein beliebter Aussichtspunkt, um die Ostseefähren von und nach Schweden zu bestaunen. Die Sassnitzer Seebrücke ist 105,5 Meter lang und wurde in den Neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts gebaut. Seitdem fahren die Fahrgastschiffe an dem Bauwerk vorbei, weil an dessen Ende das Wasser zu flach ist. Genutzt wird der Steg heute hauptsächlich als Aussichtsplattform für Touristen, für Angler aber auch als Badebrücke für Jedermann.

Stadtbibliothek & Stadtarchiv Sassnitz

Stadtbibliothek & Stadtarchiv Sassnitz

📍 Sassnitz

Die Stadtbibliothek und das Stadtarchiv Sassnitz bieten Gästen und Einheimischen umfangreice aktuelle aber auch historische Nachschlagewerke über die Insel Rügen. Die Stadtbibliothek Sassnitz führt ca 24.000 Medieneinheiten - das schliesst unter anderem Romane, Sach- und Fachliteratur, Kinder- und Jugendbücher sowie CDs und DVDs ein. Darüber hinaus werden den Besuchern Internetzugänge angeboten. Für die kleinen Gäste gibt es eine Kinderbibliothek, die in Altersgruppen aufgeteilt ist. In unregelmäßigen Abständen bietet die Stadtbibliothek Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen an. Das Angebot reicht von Kinderveranstaltungen wie Märchenlesestunde bis hin zu Kursen, um das Lesen der Deutschen Schrift zu erlernen. Öffnungszeiten: Montag: 09 - 12 Uhr & 13 - 16 Uhr Dienstag: 09 - 12 Uhr & 13 - 18 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag: 09 - 12 Uhr & 13 - 18 Uhr Freitag: 09 - 13 Uhr

Schlossruine Dwasieden

Schlossruine Dwasieden

📍 Sassnitz

"Das weiße Schloss am Meer" - Erinnerungen an ein Schloss, das es heute so nicht mehr gibt. Das Herrenhaus Schloss Dwasieden befand sich nahe Sassnitz auf Rügen in unmittelbarer Nähe der Ostsee. Dieses ehemalige prachtvolle Gebäude wurde in den Jahren 1873 bis 1877 im Auftrag von Adolph von Hansemann, Inhaber der Disconto-Gesellschaft in Berlin und einer der reichsten Männer der Bismarckzeit, erbaut. Der Architekt des Herrenhauses war Friedrich Hitzig, ein Schüler vom berühmten Friedrich Schinkel. Die Architektur war angelehnt an die Bäderarchitektur, die für die Ostseeküste Vorpommerns prägend ist. Von dem Prachtbau existieren aufgrund der Sprengung 1948 nur noch Ruinenreste sowie der 1997 ausgebrannte Marstall. Die Reste des Ensembles befinden sich auf einer Anhöhe oberhalb der Ostsee, die unmittelbar südwestlich an den Stadthafen von Sassnitz anschließt. Die Schlossallee zum Schloss Dwasieden zweigt von der Straße nach Mukran ab (von Sassnitz kommend). "Das weiße Schloss am Meer" ein Buch von Ralf Lindemann, erzählt die Geschichte des Schlosses sehr ausführlich. Regelmäßig werden Führungen zu den Schlossruinen durchgeführt.