Großsteingräber bei Altkamp
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Großsteingräber bei Altkamp

Zu den Großsteingräbern Krakvitz gehören unter anderem der "Teetsbusch" und der "Hexenbusch". In der Nähe von Putbus befinden sich unzählige Großsteingräber, wozu bei Neukamp nahe des Greifswalder Boddens auch der „Teetsbusch“ und der „Hexenbusch“ gehören. Das auf dem Tempelberg gelegene Großsteingrab „Hexenbusch“ wird im Volksmund auch als „Flederbarg“ bezeichnet. Beide Begriffe entsprechen den dazugehörigen Flurnamen. Vom Grab selbst sind noch vier Seitensteinpaare und drei in die Grabkammer eingesunkenen Decksteine erhalten. Bei dem Hünengrab handelt es sich um einen trichterbecherzeitlichen, d. h. ca. 5500-5000 Jahre alten, Großdolmen aus drei Jochen. Im Grabinnenraum konnten senkrecht stehende Steinplatten, sog. Quartiere, entdeckt werden.

Großsteingräber bei Altkamp – 5.500 Jahre Geschichte nahe Putbus

In der Umgebung von Putbus auf der Ostseeinsel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern befinden sich zahlreiche Großsteingräber, die zu den beeindruckendsten Zeugnissen der Jungsteinzeit in der Region gehören. Zu den Großsteingräbern Krakvitz zählen bei Neukamp nahe des Greifswalder Boddens unter anderem der „Teetsbusch" und der „Hexenbusch" – beide Namen entsprechen den jeweiligen Flurnamen der Gegend.

Hexenbusch und Flederbarg – Ein Großdolmen auf dem Tempelberg

Das auf dem Tempelberg gelegene Großsteingrab „Hexenbusch" wird im Volksmund auch als „Flederbarg" bezeichnet. Bei dem Bauwerk handelt es sich um einen trichterbecherzeitlichen Großdolmen aus drei Jochen – er ist damit rund 5.000 bis 5.500 Jahre alt. Noch heute sind vier Seitensteinpaare sowie drei in die Grabkammer eingesunkene Decksteine erhalten. Im Grabinnenraum wurden zudem senkrecht stehende Steinplatten, sogenannte Quartiere, entdeckt, die einen seltenen Einblick in den ursprünglichen Aufbau solcher Megalithanlagen ermöglichen.

Anreise zu den Großsteingräbern bei Putbus auf Rügen

Die Großsteingräber bei Altkamp sind von Putbus aus gut erreichbar. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Putbus und Lauterbach (Rügen), jeweils rund 5,7 km entfernt. Mit dem Auto bieten sich die Autobahnauffahrten Garz (ca. 9,1 km) oder Samtens (ca. 9,2 km) als Zubringer an. Wer mit der Fähre anreist, nutzt am besten den Fährhafen in ca. 5,5 km Entfernung.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Putbus

Kronprinzenpalais Putbus

Kronprinzenpalais Putbus

📍 Putbus

Der neue Ausstellungsort im Kronprinzenpalais in Putbus. Im Jahre 1859 errichtete der Maurermeister Kummer das Eckgebäude Am Circus 1. Den Namen Kronprinzenpalais bekam das Haus, weil die Rügener Ritterschaft dieses Gebäude Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen und seiner Gemahlin für ihre Aufenthalte in Putbus schenken wollte. Das Gebäude wurde 2012 von der DKB Stiftung komplett saniert. Die oberen zwei Etagen beherbergt das Amt des Biosphärenreservats Südost-Rügen. Das Erdgeschoss und die Kellergewölbe teilen sich der kunstfest rügen e.V. unter der künstlerischen Leitung von Susanne Burmester sowie die DKB Stiftung. Seit Ostern 2013 finden hier regelmäßig Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und Kulturveranstaltungen statt.

Schloss Putbus

Schloss Putbus

📍 Putbus

Das Schloss Putbus ist der ehemals herrschaftliche Sitz der Fürsten von Putbus in der gleichnamigen 1810 gegründeten Stadt Putbus auf Rügen. Das Gebäude wurde 1962 gesprengt und die Reste bis 1964 abgetragen. Heute ist nur noch der Umriss des Gebäudes in der Grünfläche und die Seeterasse erkennbar. Die Geschichte dieses Bauwerkes reicht bis in die slawische Zeit zurück. In der jüngeren Vergangenheit, 1827 bis 1832 wurde das Schloss nach Entwürfen des Berliner Architekten Johann Gottfried Steinmeyer, der das Schloss im klassizistischen Stil prägte, umgebaut. Auftraggeber war der Putbusser Stadtgründer Malte. Ein Brand zerstörte am 23. Dezember 1865 weite Teile des neuen Schlosses. 1872 wurde das Schloss im Stil des Neoklassizismus umgebaut. Es war bis zum Jahr 1944 im Besitz der Familie zu Putbus und stand nach der Inhaftierung von Malte von Putbus unter Verwaltung der Nationalsozialisten. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erfolgte die Plünderung und da keine Nutzung vorgesehen war, begann der Materialabtrag und der Verfall. Ein letzter Wiederaufbauversuch 1955 wurde nicht vollendet. Im Jahr 1957 wurde dann schließlich der Abriss des Schlosses aus ideologischen und finanziellen Gründen beschlossen. 1962 erfolgte die Sprengung des Gebäudes, bis 1964 wurden die Reste dann abgetragen. Übrig blieb schließlich nur die Seeterasse.

Rathaus Putbus

Rathaus Putbus

📍 Putbus

Einst Honoratiorenwohnhaus und Kaufmannsgeschäft - heute das Rathaus von Putbus. Das heutige Rathaus in Putbus wurde vor 1830 gebaut von Brauer Schwartz. Er vermietete das Gebäude an die Baronin von Platen und erhielt später die fürstliche Konzession für einen Haken- und Viktualienhandel. 1862 bis 1898 befanden sich in dem Gebäude die Postexpedition und das Postamt. Anfang der 1930er Jahre bezog das Gemeindeamt Putbus seinen Sitz im vorderen Gebäude. Dieses wird seit der Verleihung des Stadtrechts 1960 als Rathaus genutzt. Im Jahre 2007 wird an das Rathaus das erste Stadthausschild vergeben.