Markt Putbus
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Markt Putbus

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Markt

18581 Putbus

Der Markt von Putbus ist neben dem Circus, ein weiterer Platz, der von Malte zu Putbus Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt wurde. Am Platz befinden sich heute das Rathaus, das Theater von Putbus und ein Kriegsdenkmal. Der Markt von Putbus war ursprünglich eine natürliche platzähnliche Erweiterung des so genannten Erlenbruchs, der sich bis zum Putbusser Schloss erstreckte. Etwa 1825 planierte man den zunächst nach der Fürstin von Putbus - Louise - genannten Luisenplatz, legte dort Rasen an und pflanzte italienische Pappeln. Man errichtete in der Mitte des Platzes einen eisernen Kandelaber, der allerdings später durch ein Kriegerdenkmal zu Ehren der 1864, 1866 und 1870/71 gefallenen Söhne des Ortes ersetzt wurde. 1819 bekam das Seebad die Erlaubnis Jahrmärkte auf dem Markt zu veranstalten, 1823 die Genehmigung für Handel und Gewerbe. Ab 1829 gab es Wochenmärkte in Putbus. Um den Marktplatz entstanden Gebäude wie ein Hotel, der Brauereiverlag, die Speisewirtschaft für Bedienstete, Handwerkerhäuser und Kaufmannsgeschäfte, Honoratiorenwohnhäuser sowie die Fürstenapotheke.

Der Markt Putbus – ein klassizistischer Platz mit Geschichte

Der Markt Putbus gehört neben dem berühmten Circus zu den bedeutendsten Plätzen der weißen Stadt auf Rügen. Angelegt wurde er Anfang des 19. Jahrhunderts von Fürst Malte zu Putbus, der die Ortschaft planvoll nach klassizistischem Vorbild gestaltete. Ursprünglich entstand der Platz aus einer natürlichen Erweiterung des sogenannten Erlenbruchs, der sich bis zum Putbusser Schloss erstreckte.

Vom Luisenplatz zum lebendigen Markt Putbus

Um 1825 wurde der damals nach Fürstin Louise benannte Luisenplatz planiert, mit Rasen bepflanzt und mit italienischen Pappeln gesäumt. In der Mitte des Platzes stand zunächst ein eiserner Kandelaber, der später durch ein Kriegerdenkmal für die gefallenen Söhne des Ortes aus den Kriegen von 1864, 1866 und 1870/71 ersetzt wurde. Bereits 1819 erhielt Putbus die Erlaubnis zur Abhaltung von Jahrmärkten, 1823 folgte die Genehmigung für Handel und Gewerbe, und ab 1829 fanden regelmäßige Wochenmärkte statt.

Rathaus, Theater und historische Bebauung rund um den Markt

Rund um den Marktplatz entstanden im Laufe der Zeit prägende Gebäude: ein Hotel, der Brauereiverlag, Handwerkerhäuser, Kaufmannsgeschäfte sowie Honoratiorenwohnhäuser und die Fürstenapotheke. Heute befinden sich am Platz das Rathaus und das Theater Putbus – eines der ältesten erhaltenen Theater im Ostseeraum Mecklenburg-Vorpommerns.

Anreise zum Markt Putbus auf Rügen

Der Markt Putbus ist bequem mit der Bahn erreichbar – der Bahnhof Putbus liegt nur etwa 0,9 km entfernt und wird unter anderem vom schmucken Rasenden Roland angefahren. Mit dem Auto gelangt man über die Autobahn-Auffahrt Samtens (ca. 10 km). Wer mit der Fähre anreist, etwa von Stralsund oder aus anderen Teilen der Ostseeküste, findet den nächsten Fährhafen in etwa 2,4 km Entfernung.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Putbus

Schloss Putbus

Schloss Putbus

📍 Putbus

Das Schloss Putbus ist der ehemals herrschaftliche Sitz der Fürsten von Putbus in der gleichnamigen 1810 gegründeten Stadt Putbus auf Rügen. Das Gebäude wurde 1962 gesprengt und die Reste bis 1964 abgetragen. Heute ist nur noch der Umriss des Gebäudes in der Grünfläche und die Seeterasse erkennbar. Die Geschichte dieses Bauwerkes reicht bis in die slawische Zeit zurück. In der jüngeren Vergangenheit, 1827 bis 1832 wurde das Schloss nach Entwürfen des Berliner Architekten Johann Gottfried Steinmeyer, der das Schloss im klassizistischen Stil prägte, umgebaut. Auftraggeber war der Putbusser Stadtgründer Malte. Ein Brand zerstörte am 23. Dezember 1865 weite Teile des neuen Schlosses. 1872 wurde das Schloss im Stil des Neoklassizismus umgebaut. Es war bis zum Jahr 1944 im Besitz der Familie zu Putbus und stand nach der Inhaftierung von Malte von Putbus unter Verwaltung der Nationalsozialisten. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erfolgte die Plünderung und da keine Nutzung vorgesehen war, begann der Materialabtrag und der Verfall. Ein letzter Wiederaufbauversuch 1955 wurde nicht vollendet. Im Jahr 1957 wurde dann schließlich der Abriss des Schlosses aus ideologischen und finanziellen Gründen beschlossen. 1962 erfolgte die Sprengung des Gebäudes, bis 1964 wurden die Reste dann abgetragen. Übrig blieb schließlich nur die Seeterasse.

Kronprinzenpalais Putbus

Kronprinzenpalais Putbus

📍 Putbus

Der neue Ausstellungsort im Kronprinzenpalais in Putbus. Im Jahre 1859 errichtete der Maurermeister Kummer das Eckgebäude Am Circus 1. Den Namen Kronprinzenpalais bekam das Haus, weil die Rügener Ritterschaft dieses Gebäude Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen und seiner Gemahlin für ihre Aufenthalte in Putbus schenken wollte. Das Gebäude wurde 2012 von der DKB Stiftung komplett saniert. Die oberen zwei Etagen beherbergt das Amt des Biosphärenreservats Südost-Rügen. Das Erdgeschoss und die Kellergewölbe teilen sich der kunstfest rügen e.V. unter der künstlerischen Leitung von Susanne Burmester sowie die DKB Stiftung. Seit Ostern 2013 finden hier regelmäßig Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und Kulturveranstaltungen statt.

Rathaus Putbus

Rathaus Putbus

📍 Putbus

Einst Honoratiorenwohnhaus und Kaufmannsgeschäft - heute das Rathaus von Putbus. Das heutige Rathaus in Putbus wurde vor 1830 gebaut von Brauer Schwartz. Er vermietete das Gebäude an die Baronin von Platen und erhielt später die fürstliche Konzession für einen Haken- und Viktualienhandel. 1862 bis 1898 befanden sich in dem Gebäude die Postexpedition und das Postamt. Anfang der 1930er Jahre bezog das Gemeindeamt Putbus seinen Sitz im vorderen Gebäude. Dieses wird seit der Verleihung des Stadtrechts 1960 als Rathaus genutzt. Im Jahre 2007 wird an das Rathaus das erste Stadthausschild vergeben.