Marstall Putbus
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Marstall Putbus

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Park 1

18581 Putbus

Der Marstall Putbus ist Veranstaltungsort der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und des Festspielfrühlings Rügen. Der Marstall wurde 1821 bis 1824 anstelle eines alten Reitstalls erbaut und diente bis zur Einweihung des Putbusser Theaters als Sommertheater. Auch heute dient der Marstall wieder als öffentliche Spielstätte und beherbergt den vermutlich größten Veranstaltungssaal der Insel Rügen, es finden bis zu 650 Personen bei Veranstaltungen darin Platz.

Marstall Putbus – Geschichte und Kultur auf Rügen

Der Marstall Putbus gehört zu den bemerkenswertesten Kulturstätten auf der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Das klassizistische Gebäude wurde zwischen 1821 und 1824 errichtet – an der Stelle eines älteren Reitstalls. In seiner frühen Geschichte diente der Marstall als Sommertheater, bevor das Putbusser Theater eingeweiht wurde.

Veranstaltungsort der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

Heute ist der Marstall Putbus ein gefragter Spielort der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern sowie des Festspielfrühlings Rügen. Der Saal bietet bis zu 650 Personen Platz und gilt damit als der vermutlich größte Veranstaltungssaal der Insel Rügen. Von klassischer Musik bis hin zu besonderen Kulturveranstaltungen ist das historische Gebäude im Herzen von Putbus ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Region.

Anreise zum Marstall Putbus mit Bahn und Auto

Der Marstall Putbus ist bequem mit der Bahn erreichbar: Der Bahnhof Putbus liegt nur rund einen Kilometer entfernt, der Bahnhof Lauterbach (Rügen) etwa 1,9 Kilometer. Mit dem Auto gelangt man über die Autobahnanschlussstelle Samtens (ca. 10,5 km) oder Garz (ca. 11,3 km) nach Putbus. Wer mit der Fähre anreist, findet den nächstgelegenen Fährhafen in etwa zwei Kilometern Entfernung.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Putbus

Kronprinzenpalais Putbus

Kronprinzenpalais Putbus

📍 Putbus

Der neue Ausstellungsort im Kronprinzenpalais in Putbus. Im Jahre 1859 errichtete der Maurermeister Kummer das Eckgebäude Am Circus 1. Den Namen Kronprinzenpalais bekam das Haus, weil die Rügener Ritterschaft dieses Gebäude Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen und seiner Gemahlin für ihre Aufenthalte in Putbus schenken wollte. Das Gebäude wurde 2012 von der DKB Stiftung komplett saniert. Die oberen zwei Etagen beherbergt das Amt des Biosphärenreservats Südost-Rügen. Das Erdgeschoss und die Kellergewölbe teilen sich der kunstfest rügen e.V. unter der künstlerischen Leitung von Susanne Burmester sowie die DKB Stiftung. Seit Ostern 2013 finden hier regelmäßig Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und Kulturveranstaltungen statt.

Schloss Putbus

Schloss Putbus

📍 Putbus

Das Schloss Putbus ist der ehemals herrschaftliche Sitz der Fürsten von Putbus in der gleichnamigen 1810 gegründeten Stadt Putbus auf Rügen. Das Gebäude wurde 1962 gesprengt und die Reste bis 1964 abgetragen. Heute ist nur noch der Umriss des Gebäudes in der Grünfläche und die Seeterasse erkennbar. Die Geschichte dieses Bauwerkes reicht bis in die slawische Zeit zurück. In der jüngeren Vergangenheit, 1827 bis 1832 wurde das Schloss nach Entwürfen des Berliner Architekten Johann Gottfried Steinmeyer, der das Schloss im klassizistischen Stil prägte, umgebaut. Auftraggeber war der Putbusser Stadtgründer Malte. Ein Brand zerstörte am 23. Dezember 1865 weite Teile des neuen Schlosses. 1872 wurde das Schloss im Stil des Neoklassizismus umgebaut. Es war bis zum Jahr 1944 im Besitz der Familie zu Putbus und stand nach der Inhaftierung von Malte von Putbus unter Verwaltung der Nationalsozialisten. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erfolgte die Plünderung und da keine Nutzung vorgesehen war, begann der Materialabtrag und der Verfall. Ein letzter Wiederaufbauversuch 1955 wurde nicht vollendet. Im Jahr 1957 wurde dann schließlich der Abriss des Schlosses aus ideologischen und finanziellen Gründen beschlossen. 1962 erfolgte die Sprengung des Gebäudes, bis 1964 wurden die Reste dann abgetragen. Übrig blieb schließlich nur die Seeterasse.

Rathaus Putbus

Rathaus Putbus

📍 Putbus

Einst Honoratiorenwohnhaus und Kaufmannsgeschäft - heute das Rathaus von Putbus. Das heutige Rathaus in Putbus wurde vor 1830 gebaut von Brauer Schwartz. Er vermietete das Gebäude an die Baronin von Platen und erhielt später die fürstliche Konzession für einen Haken- und Viktualienhandel. 1862 bis 1898 befanden sich in dem Gebäude die Postexpedition und das Postamt. Anfang der 1930er Jahre bezog das Gemeindeamt Putbus seinen Sitz im vorderen Gebäude. Dieses wird seit der Verleihung des Stadtrechts 1960 als Rathaus genutzt. Im Jahre 2007 wird an das Rathaus das erste Stadthausschild vergeben.